FTSE, Rückschlag

FTSE 100: Rückschlag nach Erholungsphase

26.03.2026 - 21:45:22 | boerse-global.de

Der britische Leitindex bricht nach dreitägigem Aufwärtstrend ein. Geopolitische Spannungen und steigende Ölpreise belasten Bergbau- und Bankenwerte, während Next positiv überrascht.

FTSE 100: Rückschlag nach Erholungsphase - Foto: über boerse-global.de
FTSE 100: Rückschlag nach Erholungsphase - Foto: über boerse-global.de

Der britische Leitindex hat heute seinen dreitägigen Aufwärtstrend jäh gestoppt. Treiber des Rücksetzers: die festgefahrenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie ein kletternder Ölpreis, der die Inflationssorgen neu entfacht.

Bergbau und Banken im freien Fall

Besonders hart traf es heute die Minen-Titel. Anglo American rutschte um 5,2 Prozent ab, Antofagasta und Fresnillo folgten mit Verlusten von 4,4 und 4,2 Prozent. Auch Finanzwerte kamen nicht ungeschoren davon – Barclays, Standard Chartered und Natwest Group büßten zwischen zwei und fünf Prozent ein. Der FTSE 100 schloss mit einem Minus von 1,33 Prozent bei 9.972 Punkten.

Hinzu kam ein unerwarteter Dämpfer für 3i Group: Nachdem Citigroup das Kursziel für den Beteiligungskonzern deutlich nach unten anpasste, verloren die Papiere über acht Prozent – einer der stärksten Einzelverluste im Index.

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Der Hintergrund dieser Marktbewegung liegt im Nahen Osten. Teheran soll einen 15-Punkte-Vorschlag Washingtons zur Kriegspause zurückgewiesen haben und besteht darauf, dass ein Ende des Konflikts ausschließlich zu den eigenen Bedingungen stattfinden werde. Trumps Ultimatum läuft, und je länger eine Einigung ausbleibt, desto stärker reflektieren die Märkte das Risiko einer Eskalation – und eines dauerhaft erhöhten Ölpreises.

Ein Lichtblick: Next überrascht positiv

Inmitten des breiten Ausverkaufs stach der Modeeinzelhändler Next heraus. Das Unternehmen meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Nettogewinn von 888,5 Millionen Pfund, gegenüber 736,1 Millionen Pfund im Jahr 2024. Der Umsatz kletterte um 12,8 Prozent auf 6,9 Milliarden Pfund. Obendrauf hob Next die Gewinnprognose für 2026 an – die Aktie legte daraufhin 5,3 Prozent zu.

Ebenfalls im Plus: die Ölwerte. BP und Shell gewannen 1,3 beziehungsweise ein Prozent, da der höhere Rohölpreis deren Geschäftsmodell direkt begünstigt. Sie waren damit die seltene Ausnahme in einem ansonsten rot gefärbten Handelstag.

Solange keine greifbare Annäherung zwischen Washington und Teheran in Sicht ist, dürfte der Gegenwind für konjunktursensible Sektoren anhalten – und auch der FTSE 100 bleibt vorerst im Bann der geopolitischen Unsicherheit.

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