LĂ€nder setzen Bahn bei Sanierung Berlin-Hamburg Frist
18.02.2026 - 13:17:00 | dpa.deDie Regierungschefs aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein kritisieren, dass die Bahn ĂŒber eine VerlĂ€ngerung der Bauarbeiten entschieden habe, ohne die LĂ€nder vorher umfassend zu informieren und ohne abgestimmten, verlĂ€sslichen Zeitplan.
"Wir erwarten eine KlĂ€rung und Ihre Antwort zu einem konkreten MaĂnahmen- und Zeitplan bis zum 2. MĂ€rz 2026", heiĂt es in dem Brief an Bahn-Chefin Evelyn Palla, der der dpa vorliegt. Zuvor hatte die "Bild" berichtet.
Bahn: Bauarbeiten dauern wegen Frost und Schnee lÀnger
Die Bahn hatte am Montag mitgeteilt, dass sie aufgrund des Winterwetters mit Frost und Schnee den Termin zur Fertigstellung der Streckensanierung Ende April nicht einhalten kann. Erst am 13. MĂ€rz will der bundeseigene Konzern mitteilen, wann auf der Strecke wieder ZĂŒge fahren können.
Am Dienstag hieĂ es, es gehe um eine Verzögerung von "wenigen Wochen, nicht von Monaten". Die Lage habe in den vergangenen Tagen neu bewertet werden mĂŒssen, die Ăffentlichkeit sei "umgehend" informiert worden.
Enge Abstimmung der Bahn mit betroffenen LĂ€ndern gefordert
Die Regierungschefs erwarten, dass die Bahn alle Ressourcen zur Fertigstellung der Steckensanierung bĂŒndelt und einen stabilen neuen Terminplan vorlegt, wie sie in ihrem gemeinsamen Brief schreiben. Dies mĂŒsse in enger Abstimmung mit den betroffenen LĂ€ndern, den betroffenen Kommunen und den Verkehrsunternehmen erfolgen.
"Dieser Terminplan ist unverzĂŒglich vorzulegen und fortlaufend zu kommunizieren." Zudem mĂŒsse die Bahn den weiteren Ersatzverkehr sicherstellen und alle Mehrkosten ĂŒbernehmen. Die zusĂ€tzlichen finanziellen Lasten dĂŒrften nicht den LĂ€ndern, Kommunen oder FahrgĂ€sten auferlegt werden.
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