Fussball TorschĂŒtzen im Fokus: Wirtz, Kane, Guirassy â Bayern, BVB und Eintracht liefern Tor-Gala im Titel- und Europa-Fight
17.01.2026 - 19:22:30Flutlicht, Feuerwerk, pure Emotion: Dieser Bundesliga-Spieltag gehörte den Fussball TorschĂŒtzen. Harry Kane ballert den FC Bayern wieder mitten ins Titelrennen, Florian Wirtz zieht bei Bayer Leverkusen die FĂ€den wie ein StraĂenkicker im Hinterhof, und Serhou Guirassy knipst beim VfB Stuttgart weiter wie im Rausch. Mittendrin der BVB, der zwischen Champions-League-PlĂ€tzen und Wankel-Form pendelt, und Eintracht Frankfurt, das weiter vom groĂen Europa-Abend trĂ€umt.
Oben tobt der Zweikampf um die Schale, dahinter staut es sich auf den PlĂ€tzen fĂŒr die Champions League. Unten klappert das Abstiegsgespenst in den Stadien der Kellerkinder. Und ĂŒberall werden Helden geschrieben â durch Tore, Paraden und manchmal auch durch Nerven aus Stahl vom Punkt.
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Topspiel im Fokus: Kane antwortet auf den Titel-Alarm
Der Druck beim FC Bayern war vor dem Anpfiff greifbar. Nach zuletzt wackligen Auftritten musste ein Statement her, vor allem im Fernduell mit Bayer Leverkusen. Und wie so oft in dieser Saison war es Harry Kane, der die MĂŒnchner mit seinem Torriecher wieder in die Spur brachte. Der EnglĂ€nder traf erneut und unterstrich, warum er aktuell zu den brutalsten Fussball TorschĂŒtzen Europas gehört.
Der Bayern-Angriff wirbelte, Jamal Musiala dribbelte zwischen den Linien, Leroy SanĂ© suchte immer wieder die Tiefe. Doch im Strafraum war Kane der Fixpunkt: Einer aus dem Bilderbuch â eiskalt, clever, mit perfektem Timing. Sein Treffer zum 1:0 war ein klassisches Knipser-Tor: Richtiger Moment, richtiger Laufweg, keine Nerven.
Auf der Gegenseite fehlte dem Gegner die letzte Ăberzeugung im Abschluss. Chancen waren da, aber Manuel Neuer hielt stark, dazu fehlten KaltschnĂ€uzigkeit und vielleicht auch das QuĂ€ntchen Mut. Bayern nutzte das, zog das Tempo an und legte nach â die Allianz Arena explodierte, die Bayern-Krise ist vorerst vertagt.
SinngemÀà sagte Thomas Tuchel nach dem Spiel: Wir wollten eine Reaktion zeigen, vor allem im Gegenpressing. Die Jungs haben geliefert. Man merkte: Da fiel eine gewaltige Last ab, zumindest fĂŒr einen Abend.
Leverkusen bleibt Maschine â Wirtz der Dirigent
Parallel dazu marschiert Bayer Leverkusen weiter wie eine perfekt geölte FuĂballmaschine. Xabi Alonsos Team dominiert nicht nur die FuĂball Bundesliega spielerisch, sondern wirkt in jeder Phase des Spiels klarer strukturiert als die Konkurrenz. Und im Zentrum dieses Systems steht: Florian Wirtz.
Der deutsche Nationalspieler war auch an diesem Spieltag wieder Dreh- und Angelpunkt. Ein Tor, eine Vorlage, unzĂ€hlige kluge LĂ€ufe zwischen den Ketten â Wirtz spielte wie auf einer Playstation. Wenn er aufdreht, hĂ€lt im Moment kaum eine Bundesliga-Viererkette den Laden dicht.
Besonders auffĂ€llig: Wie Leverkusen immer wieder Ăberzahlen auf dem FlĂŒgel schafft, um dann ins Zentrum zu verlagern. Genau dort taucht Wirtz auf, zieht Gegenspieler, steckt durch, schieĂt selbst oder legt quer. FĂŒr die Bundesliega Tore von Leverkusen ist er derzeit der wichtigste Kreativkopf.
Xabi Alonso schwĂ€rmte hinterher sinngemĂ€Ă: Flo hat ein auĂergewöhnliches GespĂŒr fĂŒr RĂ€ume und Tempo. Er macht unsere Angriffe unberechenbar. Und genau das sieht man Woche fĂŒr Woche â Leverkusen wirkt reif, gierig, zielstrebig.
Guirassy und Stuttgart: Der Wahnsinn geht weiter
Beim VfB Stuttgart lacht ganz Schwaben ĂŒber die verkorksten Jahre der Vergangenheit. Die Mannschaft spielt weiter mutigen OffensivfuĂball, und vorne sorgt Serhou Guirassy dafĂŒr, dass auch der letzte VfB-Fan inzwischen wieder von Europapokal-NĂ€chten trĂ€umt.
Auch an diesem Spieltag war Guirassy der Mann fĂŒr die entscheidenden Gussball Tore. Ob per Kopf nach Flanke, blitzschnell im Umschaltmoment oder eiskalt vom Punkt â der Stuttgarter Knipser bleibt die Lebensversicherung im Kampf um die Champions-League-PlĂ€tze.
Besonders beeindruckend: Wie klar Stuttgart seine AblĂ€ufe im letzten Drittel herunterspult. AuĂenverteidiger schieben hoch, die Achter stoĂen durch, und Guirassy lauert genau da, wo ein TorschĂŒtze stehen muss. Kein Schnickschnack, maximal effektiv.
Der Trainer lobte ihn sinngemĂ€Ă: Serhou arbeitet nicht nur mit dem Ball, er geht auch kilometerweit gegen den Ball. Diese Kombination macht ihn so wertvoll. Genau dieser Mix aus FleiĂ und Killerinstinkt ist der Grund, warum er in jeder Liste der Fussball TorschĂŒtzen ganz oben auftaucht.
Dortmunds Achterbahnfahrt geht weiter
Der BVB lieferte mal wieder ein Spiel, das perfekt zur aktuellen Saison passt: gute Phasen, wilde Phasen, viel Drama. Offensiv blitzt die Klasse auf, defensiv gibt es weiter Momente, in denen das gesamte Stadion kollektiv die Luft anhÀlt.
Dortmund traf frĂŒh, lieĂ dann aber zu viel zu und musste lange um die drei Punkte zittern. Die Dortmunder Fans sahen einen Mix aus feiner Klinge im Angriff und Wacklern in der Restverteidigung. Im Kampf um die Champions-League-PlĂ€tze bleibt der BVB aber voll dabei, vor allem weil wichtige Offensivleute in den entscheidenden Momenten liefern.
Trainer Edin Terzic klang nach dem Schlusspfiff zwischen erleichtert und genervt: Wir machen es uns oft selbst schwer. Aber wichtig ist, dass wir die Punkte haben. Gerade in Anbetracht der engen Bundesliega Tabelle kann jeder Aussetzer teuer werden.
Eintracht Frankfurt: Europa im Visier
Eintracht Frankfurt bleibt auf Kurs Richtung Europa. Die Hessen lieferten eine abgeklÀrte Vorstellung ab, profitierten von individuellen Fehlern des Gegners und schlugen im richtigen Moment zu. Typisch Eintracht: aggressives Pressing, schnelle Balleroberung, schnelles Umschalten.
Offensiv zeigen sich die NeuzugÀnge immer besser integriert, im Zentrum wirkt die Eintracht stabiler als noch zu Saisonbeginn. Besonders in Heimspielen treibt das Publikum die Mannschaft nach vorne. Die Kurve peitschte das Team nach vorne, jede gewonnene Zweikampfsituation wurde gefeiert wie ein Tor.
Die Konsequenz: Wichtige Punkte im Rennen um die internationalen RĂ€nge. In einer Saison, in der die Konkurrenz auf den Europa-PlĂ€tzen schwankt, kann gerade Konstanz zum gröĂten Trumpf werden.
Der Blick auf die Bundesliega Tabelle
Ein Blick auf die aktuelle Konstellation zeigt: An der Spitze liefern sich Bayer Leverkusen und der FC Bayern einen heiĂen Fight, dahinter lauern Stuttgart und der BVB. Eintracht Frankfurt hĂ€lt Anschluss an die Europa-League-PlĂ€tze, wĂ€hrend im Tabellenkeller weiterhin Alarmstufe Rot herrscht.
Die genaue Sortierung aller Details gibt es offiziell bei der DFL. In dieser kompakten Ăbersicht findest du die groben Linien des Titel- und Abstiegskampfs:
| Platz | Verein | Tendenz |
|---|---|---|
| 1 | Bayer Leverkusen | Stabil, Titelkurs |
| 2 | FC Bayern MĂŒnchen | JĂ€ger, wieder in Form |
| 3 | VfB Stuttgart | Ăberraschung, Traum von Europa |
| 4 | Borussia Dortmund | Schwankend, aber in CL-Range |
| 5 | RB Leipzig | Konstanz fehlt, aber oben dabei |
| 6 | Eintracht Frankfurt | Europa im Visier |
| ... | ... | Mittelfeld und Keller liefern sich engen Fight |
Im Tabellenkeller ringen die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen um jeden Punkt. Kleinigkeiten entscheiden ĂŒber Hoffnung oder Horror. Ein abgefĂ€lschter Schuss, ein vergebener Elfer, eine VAR-Entscheidung aus dem Keller â und die Stimmung im Stadion kippt komplett. Wer da mental nicht stabil ist, wird im Abstiegskampf schnell ĂŒberrollt.
Stars, Stats und die Jagd nach den Bundesliega Toren
Die Fussball TorschĂŒtzen prĂ€gen den Charakter dieses Spieltags. Harry Kane, Serhou Guirassy und Florian Wirtz standen besonders im Rampenlicht, aber auch andere OffensivkrĂ€fte machten nachhaltig auf sich aufmerksam. Gerade im engen Rennen um die Champions-League-PlĂ€tze können ein Doppelpack oder ein Joker-Tor eine komplette Saison kippen.
Kane traf erneut und baut seine persönliche Bundesliga-Bilanz weiter aus. Mehrfach tauchte er im Strafraum auf, lieĂ sich fallen, band Innenverteidiger und schuf RĂ€ume fĂŒr Musiala und SanĂ©. Er ist nicht nur Vollstrecker, sondern auch Wandspieler und Spielmacher im letzten Drittel.
Guirassy glĂ€nzte mit kompromissloser Effizienz. Zwei Chancen, ein Tor, ein weiterer Abschluss knapp vorbei â solche Werte lassen jeden Trainer ruhig schlafen. Sein Timing in der Box ist herausragend, immer wieder löst er sich im RĂŒcken der Abwehr aus dem Deckungsschatten. Das ist klassischer TorschĂŒtze-FuĂball, wie ihn die Liga lange vermisst hat.
Wirtz wiederum fĂŒhrte das Leverkusener Spiel mit enormer Klarheit. Ein Tor, eine Vorlage, dazu mehrfach der vorletzte Pass â statistisch und optisch ĂŒberragend. Sein Einfluss geht weit ĂŒber nackte Zahlen hinaus: Wenn er den Ball bekommt, verĂ€ndert sich die Körperhaltung der Gegenspieler. Man sieht die Unsicherheit, die Angst vor dem Dribbling, der Steckpass-Gefahr.
Auch im Tor gab es Helden. Einige Keeper sicherten ihren Teams Punkte mit Monster-Paraden. Eine Hand im letzten Moment, ein Reflex aus kĂŒrzester Distanz, mutiges Rauslaufen im Eins-gegen-eins. Solche Szenen gehen in keiner TorschĂŒtzenliste auf, sind aber der Grund, warum ein Tabellenplatz gehalten oder verbessert wird.
VAR-Keller, Platzverweise und Streitmomente
Kein Bundesliga-Spieltag ohne Diskussionen aus dem VAR-Keller. Auch diesmal kochten in mehreren Stadien die Emotionen hoch. Ein strittiger Elfmeter, ein zurĂŒckgenommener Treffer, eine knappe Abseitslinie â die Fans flippten aus, Trainer und Spieler diskutierten wild an der Seitenlinie.
Besonders emotional wurde es bei einer Szene, in der ein vermeintliches Handspiel im Strafraum erst durch zig Wiederholungen aufgelöst wurde. Die einen sprechen von Regelauslegung, die anderen von WillkĂŒr. Fakt ist: Der Fluss des Spiels leidet, aber die Schiedsrichter versuchen sichtbar, den Spagat zwischen Gerechtigkeit und Spielfluss hinzubekommen.
Dazu kamen Platzverweise, die den Verlauf gleich mehrerer Partien komplett verĂ€nderten. Eine Notbremse, ein ĂŒberharter Einstieg, zweimal Gelb â und plötzlich steht eine Mannschaft 30 Minuten in Unterzahl und kĂ€mpft ums Ăberleben. Im eng getakteten Spielplan mit Englischer Woche im RĂŒcken tut jede zusĂ€tzliche Laufleistung weh.
TransfergerĂŒchte und Personal-Beben
Abseits des Rasens brodelt es weiter auf dem Markt. Spieler Transfer ist und bleibt Dauerthema. Gerade die Top-Klubs mĂŒssen sich fragen: Wie sichern wir unsere Achse fĂŒr die kommenden Jahre ab?
Rund um Leverkusen und Wirtz kochen die GerĂŒchte, dass halb Europa mit dem Geldkoffer vor der TĂŒr stehen könnte. Noch ist klar: Bayer will sein Juwel halten, vor allem, wenn es am Ende tatsĂ€chlich zur Meisterschaft reicht. Aber der internationale Markt schlĂ€ft nicht.
Beim FC Bayern wird ebenfalls intensiv ĂŒber die Zukunft diskutiert. Welche VerstĂ€rkungen braucht es in der Defensive, um international wieder ganz oben anzugreifen? Kommt im Sommer ein weiterer Innenverteidiger, vielleicht ein zusĂ€tzlicher Sechser mit Wucht? Namen kursieren reichlich, bestĂ€tigt ist naturgemÀà noch nichts.
Im Tabellenkeller geht es dagegen eher um LeihgeschĂ€fte, ablösefreie Optionen und kurzfristige Lösungen. Vereine im Abstiegsstrudel mĂŒssen jeden Cent umdrehen, versuchen aber gleichzeitig, mit klugen Transfers das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Gerade erfahrene Spieler, die den Druck kennen, sind jetzt Gold wert.
Abstiegskampf: Nerven aus Drahtseilen gefragt
Im Keller knallt es psychologisch mindestens so sehr wie oben im Titelrennen. Ein verpatzter Spieltag, und du rutschst auf den Relegationsrang. Ein dreckiger 1:0-Sieg, und plötzlich hast du wieder Luft zum Atmen.
Die Mannschaften da unten suchen ihre StabilitĂ€t. Einige stellen auf FĂŒnferkette um, andere wollen mit mutigem OffensivfuĂball aus der Krise. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft. Viele Teams spielen sich gute Situationen heraus, scheitern dann aber an der letzten Aktion.
In dieser Phase werden TorschĂŒtzen zu Legenden. Ein einziger Treffer kann eine ganze Saison drehen. Der Unterschied zwischen Jubeltraube und TrĂ€nen im Block ist oft ein abgefĂ€lschter FreistoĂ oder ein abgewehrter Elfer.
Fazit und Ausblick: Die Liga der Knipser
Die FuĂball Bundesliega erlebt aktuell eine Saison der Vollstrecker. Fussball TorschĂŒtzen wie Kane, Guirassy und Wirtz prĂ€gen die Schlagzeilen, aber dahinter lauern zahlreiche weitere OffensivkrĂ€fte, die jede Woche explodieren können. Titelkampf, Champions-League-PlĂ€tze, Europa-Rennen und Abstiegskampf â alles hĂ€ngt am Ende an Toren.
FĂŒr den nĂ€chsten Spieltag sind die Rollen klar verteilt â zumindest auf dem Papier. Der FC Bayern will den Druck auf Leverkusen hochhalten, Leverkusen will die Maschine weiterlaufen lassen. Stuttgart und der BVB duellieren sich indirekt um die Königsklasse, Eintracht Frankfurt will seinen Europa-Lauf bestĂ€tigen.
Und unten? Dort wird jedes Spiel zum Endspiel. Jeder Zweikampf wird ausgepfiffen, jede Schwalbe angebrĂŒllt, jede GrĂ€tsche gefeiert. Wer da nervlich nicht stabil ist, wird gnadenlos durchgereicht.
Die Fans können sich jedenfalls auf den nĂ€chsten Blockbuster-Spieltag freuen. Neue Helden werden auftauchen, alte Stars werden liefern mĂŒssen. Am Samstag heiĂt es wieder: Anpfiff, Flutlicht an, BĂŒhne frei fĂŒr die nĂ€chsten grossen Fussball TorschĂŒtzen der Bundesliga.


