Geely: Ford-Werk Almussafes für Produktion
07.05.2026 - 05:42:07 | boerse-global.deDie EU-Zölle auf chinesische Elektroautos betragen 18,8 Prozent. Geely reagiert darauf mit einer klaren Strategie. Der Autobauer will seine Fahrzeuge direkt in Europa bauen.
Verhandlungen mit Ford
Der Konzern steht in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Anlage in Spanien. Konkret geht es um die „Body 3“-Montagehalle im Ford-Werk Almussafes bei Valencia. Dort könnten künftig mehr als 300.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen.
Als erstes Modell für Europa ist der kompakte Crossover EX2 vorgesehen. Das Auto war in China im Jahr 2025 das meistverkaufte Modell. Branchenkreise spekulieren über eine weitere Option. Geely könnte in Valencia auch Fahrzeuge für Ford fertigen.
Expansion nach Frankreich
Parallel treibt das Management den Markteintritt in Frankreich voran. Ab dem späten Frühjahr 2026 rollen der Plug-in-Hybrid Starray EM-i und der elektrische E5 zu den Händlern. Bis Ende 2027 strebt Geely dort eine Marktabdeckung von 90 Prozent an.
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Das Ziel: Bis 2030 will der Konzern fünf Prozent des europäischen Marktes erobern. Dabei setzt Geely rein auf Elektro- und Hybridautos. Flankiert wird der Verkauf von neuen digitalen Diensten und einem eigenen Servicenetzwerk.
Starkes Exportgeschäft
Die Kasse für diese Pläne ist gut gefüllt. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 83,8 Milliarden Yuan.
Auch der Kern-Nettogewinn legte kräftig zu. Er kletterte um 31 Prozent auf 4,56 Milliarden Yuan. Besonders das Überseegeschäft treibt das Wachstum. Die Exporte von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben schossen um 572 Prozent nach oben.
An der Börse kommt dieser Kurs gut an. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 2,45 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von knapp 23 Prozent.
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Der langfristige Trend zeigt ebenfalls nach oben. Der Kurs notiert aktuell rund 20 Prozent über der 200-Tage-Linie.
Der nächste Ausbauschritt steht unmittelbar bevor. Im späten Frühjahr 2026 startet der offizielle Verkauf in Frankreich. Dort tritt Geely mit seinen Modellen direkt gegen die etablierten europäischen Hersteller an.
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