Getlink SE (Eurotunnel)-Aktie (FR0010533075): Betreiber der Eurotunnel-Verbindung
13.05.2026 - 16:07:14 | ad-hoc-news.deGetlink SE, bekannt als Eurotunnel-Betreiber, meldete zuletzt stabile Passagierzahlen im Shuttle-Geschäft. Das Unternehmen transportierte im Geschäftsjahr 2025 rund 2,8 Millionen Lkw durch den Tunnel, ein Plus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht. Die Aktie ist an der Euronext Paris notiert und wird in Deutschland auf Xetra gehandelt.
Stand: 13.05.2026
Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.
Auf einen Blick
- Name: Getlink SE
- Sektor/Branche: Transport und Logistik
- Sitz/Land: Paris/Frankreich
- Kernmärkte: Frankreich, Großbritannien, Europa
- Wichtige Umsatztreiber: Shuttle- und Le-Folkestone-Verkehr
- Heimatbörse/Handelsplatz: Euronext Paris (Xetra in Deutschland)
- Handelswährung: Euro
Getlink SE (Eurotunnel): Kerngeschäftsmodell
Getlink SE betreibt den 50 Kilometer langen Eurotunnel unter der Ärmelkanal, der Passagiere und Fracht verbindet. Das Kerngeschäft gliedert sich in Shuttles für Autos und Lkw sowie die Le-Folkestone-Linie für Hochgeschwindigkeitszüge. Der Shuttle-Dienst macht rund 60 Prozent des Umsatzes aus, ergänzt durch Netzentgelte für Eurostar und andere Züge. Das Modell basiert auf langfristigen Konzessionen bis 2086.
Die Einnahmen stammen hauptsächlich aus Festpreisen pro Fahrzeug und variablen Netzentgelten. Im Jahr 2025 generierte Getlink 3,4 Milliarden Euro Umsatz, mit einer EBITDA-Marge von 55 Prozent, laut Jahresbericht vom März 2026. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Kapazitätserweiterungen und Elektrifizierung.
Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Getlink SE (Eurotunnel)
Der Güterverkehr per Lkw-Shuttle ist der stabilste Treiber, mit hoher Auslastung auch in Krisen wie Brexit oder Pandemie. Passagierzahlen im Auto-Shuttle erholten sich auf 2,5 Millionen im Jahr 2025. Die Le-Folkestone-Linie trug 1,2 Milliarden Euro bei, getrieben von Eurostar-Passagieren. Elektrifizierung reduziert Kosten und CO2-Emissionen.
Weitere Treiber sind grenzüberschreitender Handel und Tourismus. Getlink profitiert von Engpassvermeidung per Straße oder Fähre. Im Vergleich zu Wettbewerbern bietet der Tunnel kürzere Transitzeiten und höhere Zuverlässigkeit.
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Zur offiziellen WebsiteBranchentrends und Wettbewerbsposition
Der Schienengüterverkehr wächst in Europa um 3 Prozent jährlich, getrieben von Dekarbonisierung. Getlink hält ein Monopol auf der Ärmelkanalstrecke und konkurriert mit Fähren wie P&O Ferries. Die Position stärkt sich durch EU-Förderung für grüne Korridore.
Warum Getlink SE (Eurotunnel) für deutsche Anleger relevant ist
Die Aktie ist auf Xetra liquide handelbar, mit täglichem Volumen über 100.000 Euro. Deutsche Logistikfirmen wie Dachser nutzen den Tunnel intensiv, was indirekt Umsatz sichert. Als MDAX-nahes Wertpapier bietet sie Diversifikation in Infrastruktur.
Fazit
Getlink SE (Eurotunnel) zeigt robustes Geschäftsmodell mit stabilen Cashflows aus dem Monopolbetrieb. Trotz geopolitischer Risiken wie Brexit profitiert das Unternehmen von wachsendem Handel. Deutsche Anleger finden hier ein stabiles Europa-Exposure. Die Konzession bis 2086 unterstreicht langfristige Perspektiven.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.
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