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GNW-News: 250 Mio. Euro für KI-Infrastruktur: firstcolo startet Bau des Rechenzentrums FRA7 in Hessen

15.06.2026 - 14:13:39 | dpa.de

Rosbach vor der Höhe / Frankfurt am Main, 15. Juni 2026 - Mit dem symbolischen Spatenstich startet firstcolo den Bau des neuen Rechenzentrums FRA7 in Rosbach vor der Höhe.

Rosbach  vor der Höhe / Frankfurt  am Main, 15. Juni 2026 - Mit dem symbolischen
Spatenstich  startet firstcolo den Bau des  neuen Rechenzentrums FRA7 in Rosbach
vor der Höhe. Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund 250 Mio. Euro
und  zählt  zu  den  bedeutendsten  Investitionen  in  digitale Infrastruktur in
Hessen.
Mit  einer geplanten Gesamt-Leistung  von rund 24 MW  entsteht ein Rechenzentrum
der  nächsten Generation, das insbesondere auf die Anforderungen von Cloud-, KI-
und  High-Performance-Computing-Anwendungen  ausgelegt  ist.  Die  Infrastruktur
ermöglicht  Leistungsdichten  von  bis  zu  200 kW  pro Rack und setzt dabei auf
moderne Flüssigkeitskühlungstechnologien.
Für  Hessens Digitalministerin  Prof. Dr.  Kristina Sinemus  ist das Projekt ein
wichtiges Signal für den Standort Deutschland:
?Leistungsfähige    Rechenzentren   sind   eine   zentrale   Voraussetzung   für
Digitalisierung  und  Künstliche  Intelligenz.  Ohne  das Rückgrat der digitalen
Infrastruktur funktionieren weder Wirtschaft, noch Verwaltung, noch das tägliche
Leben.  Der heutige  Spatenstich ist  zudem nicht  nur ein Bekenntnis zu Hessens
Rolle als digitaler Spitzenstandort, sondern auch ein Bekenntnis zu europäischer
Souveränität."
Mit   dem   Projekt  investiert  der  deutsche  Betreiber  gezielt  in  digitale
Infrastruktur  in  Deutschland  und  setzt  damit ein Zeichen für technologische
Souveränität, Innovationsfähigkeit und langfristige Wertschöpfung - insbesondere
vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation.
Auch  für  die  Stadt  Rosbach  vor  der  Höhe  hat  das  Projekt eine besondere
Bedeutung.  Das Vorhaben ist ein wichtiger  Impuls für die Weiterentwicklung des
Gewerbestandorts  und die wirtschaftliche Stärke der Region. Mit der Investition
entstehen  zusätzliche  Wertschöpfung  und  qualifizierte Arbeitsplätze in einem
zukunftsorientierten  Technologiebereich.  Bürgermeister  Steffen  Maar verweist
zudem  auf die Chancen,  die sich aus  der Zusammenarbeit mit  firstcolo für die
Stadtentwicklung ergeben:
?Die    Investition   von   firstcolo   ist   ein   starkes   Signal   für   den
Wirtschaftsstandort  Rosbach. Uns ist  wichtig, solche Entwicklungen pragmatisch
zu  begleiten und zugleich konkrete Mehrwerte  für unsere Stadt zu schaffen. Die
vorgesehene  Nutzung der Abwärme  eröffnet dafür eine  besondere Chance. Das ist
gute Wirtschaftsentwicklung: zukunftsorientiert, partnerschaftlich und mit Blick
auf die Menschen vor Ort."
Das  Rechenzentrum FRA7  wird vollständig  mit zertifiziertem Ökostrom betrieben
und   strebt   einen   PUE-Wert  von  unter  1,2 an.  Ergänzend  kommen  moderne
Batteriespeicherlösungen  zum  Einsatz,  die  überschüssige Energie netzdienlich
zurückspeisen  können.  Damit  verbindet  das  Projekt  leistungsfähige digitale
Infrastruktur   mit   hohen   Anforderungen   an   Energieeffizienz   und  einen
verantwortungsvollen Ressourceneinsatz.
Ein  zentrales  Element  des  Projekts  ist  zudem  die  nachhaltige Nutzung der
entstehenden  Abwärme:  firstcolo  stellt  der  Stadt  Rosbach  vor der Höhe die
Abwärme   aus  dem  Rechenzentrum  für  mindestens  20 Jahre  unentgeltlich  zur
Verfügung.   Auf   dieser  Grundlage  können  gemeinsam  mit  weiteren  Partnern
Möglichkeiten geprüft und entwickelt werden, diese Wärme perspektivisch für eine
klimafreundliche Wärmeversorgung nutzbar zu machen.
Auch  die regionale Wirtschaft sieht in FRA7 einen wichtigen Standortimpuls. Für
Rainer  Schwarz,  Präsident  der  IHK  Gießen-Friedberg,  stärkt das Projekt die
Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region:
?Digitale  Infrastruktur ist heute ein zentraler Standortfaktor für Unternehmen.
Das  Rechenzentrum FRA7  ist ein  wichtiges Investitionssignal in wirtschaftlich
anspruchsvollen Zeiten."
An  der Umsetzung  des Projekts  sind mehrere  spezialisierte Partner beteiligt.
Gemeinsam  in einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) mit Lupp, die für Rohbau, Fassade
und  Innenausbau verantwortlich  ist, realisiert  SPIE die  komplette technische
Gebäudeausrüstung sowie alle kritischen Infrastruktursysteme des Rechenzentrums.
Daniel Schmitt, Geschäftsführer der SPIE Data Center GmbH, erklärt:
?Mit FRA7 entsteht ein technologisch hochanspruchsvolles Rechenzentrum, das neue
Maßstäbe bei Energieeffizienz und Leistungsdichte setzt."
Dennis   Bausch,   Dipl.-Ing.,   Prokurist  und  Bereichsleiter  Hochbau/SF-Bau,
Unternehmensgruppe Lupp ergänzt: ?Als ARGE-Partner bringen wir beim Bau von FRA7
unsere  gesamte Erfahrung im  Hochbau und insbesondere  im Bau von Rechenzentren
ein - für eine termintreue und qualitativ hochwertige Übergabe an firstcolo."
firstcolo-Gründer  und  Geschäftsführer  Jerome  Evans  betont  insbesondere die
langfristige strategische Bedeutung des Projekts:
?Mit   FRA7   investieren  wir  langfristig  in  Deutschland  und  schaffen  die
Infrastruktur für die nächste Generation digitaler Anwendungen - von KI bis High
Performance  Computing. FRA7 markiert hierbei  den Startschuss einer umfassenden
Investitionsoffensive  - wir planen,  unsere Rechenzentrums-Kapazitäten in naher
Zukunft  signifikant zu  erweitern und  damit unsere  Präsenz in  der Region und
darüber hinaus nachhaltig zu stärken. "
Zum  Spatenstich werden Vertreter aus  Politik, Wirtschaft, Verbänden und Medien
erwartet.
Über firstcolo:
Die firstcolo Gruppe mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein führender Betreiber
hochmoderner Rechenzentren. Seit der Gründung im Jahr 2007 bietet das
Unternehmen maßgeschneiderte IT-Infrastrukturlösungen an, die von Colocation und
Serversystemen bis zu Managed Services und Cloud-Lösungen reichen. Mit einer
garantierten Verfügbarkeit von 99,999 % sowie Zertifizierungen nach ISO/IEC
27001:2022 und ISO 9001:2015 setzt firstcolo höchste Maßstäbe bei
Betriebssicherheit und Datenschutz.
Ein zentraler Fokus liegt auf der ökologischen Verantwortung: Die gesamte
Infrastruktur wird zu 100 % mit zertifiziertem Ökostrom betrieben. Für
exzellente Konnektivität und geringe Latenzzeiten sorgt zudem ein eigenes IP-
Backbone mit einer Kapazität von über 2.000 Gbit/s. Heute vertrauen mehr als
400 Kunden aus verschiedenen Branchen auf das rund 80-köpfige Expertenteam, das
durch persönliche Betreuung und Innovationskraft die digitale Zukunft nachhaltig
mitgestaltet.
Mehr über firstcolo: https://firstcolo.net/
Für nähere Informationen:
Boris Mayer
Head of Marketing, firstcolo
E-Mail: marketing@first-colo.net (mailto:marketing@first-colo.net)
Niklas Bädjer
PR-Berater
Borgmeier Public Relations
E-Mail: baedjer@borgmeier.de (mailto:baedjer@borgmeier.de)
Nane Köberlein
PR-Beraterin
Borgmeier Public Relations
E-Mail: koeberlein@borgmeier.de (mailto:koeberlein@borgmeier.de)
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