GNW-News: LUNGE IM BLICK: Neue AufklÀrungsinitiative zu interstitiellen Lungenerkrankungen startet beim Deutschen Rheumatologiekongress 2026
Veröffentlicht am: 17.09.2026 um 12:31 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
* Bundesweite Bustour LUNGE IM BLICK informiert Risikogruppen ĂŒber Warnzeichen
interstitieller Lungenerkrankungen und die Bedeutung einer frĂŒhen Diagnose.
* Auftakt beim Deutschen Rheumatologiekongress (RhK) vom 09.-12. September
2026 in Leipzig mit besonderem Fokus auf Menschen mit entzĂŒndlich-
rheumatischen Erkrankungen.
* Interessierte erhalten am Bus unter anderem persönliche Beratung,
verschiedene Diagnostische Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit Pneumologen
vor Ort und praktische Materialien fĂŒr das ArztgesprĂ€ch.
Ingelheim, 17.09.26 - Im Lungenfibrose-Monat September startet Boehringer
Ingelheim mit LUNGE IM BLICK eine bundesweite AufklÀrungsinitiative zur
Sensibilisierung fĂŒr interstitielle Lungenerkrankungen (ILD). HerzstĂŒck der
Initiative ist eine Bustour, die Menschen mit erhöhtem Risiko direkt vor Ort
ĂŒber Warnzeichen informiert und zu einer frĂŒhen Ă€rztlichen AbklĂ€rung ermutigen
soll. Auftakt war der Deutsche Rheumatologiekongress (RhK) vom 09.-12. September
2026 in Leipzig.
Interstitielle Lungenerkrankungen werden hÀufig erst in fortgeschrittenen
Stadien erkannt.(1) Ein erhöhtes Risiko haben insbesondere Menschen mit
bestimmten rheumatischen Grunderkrankungen.(2) Genau hier setzt LUNGE IM BLICK
mit leicht zugÀnglicher GesundheitsaufklÀrung an.
Die Initiative bringt Akteure entlang des Versorgungspfads von Menschen mit ILD
zusammen und wird bereits von verschiedenen Partnern unterstĂŒtzt. DarĂŒber hinaus
steht LUNGE IM BLICK mit Patientenorganisationen aus der Rheumatologie und
Pneumologie sowie weiteren potenziellen Partnern im Austausch. Langfristig soll
das Netzwerk der Initiative weiter wachsen.
?Interstitielle Lungenerkrankungen werden oft erst erkannt, wenn Betroffene
bereits deutliche und meist irreversible EinschrÀnkungen im Alltag erleben. Mit
LUNGE IM BLICK möchten wir Menschen mit erhöhtem Risiko ermutigen, Warnzeichen
ernst zu nehmen und frĂŒhzeitig Ă€rztlichen Rat einzuholen", sagt Dr. Tristan
Gloede, Projektleiter bei Boehringer Ingelheim.
Am Bus erhalten Besucherinnen und Besucher verstÀndlich aufbereitete
Informationen zu Symptomen wie anhaltender Atemnot, chronischem trockener Husten
oder verminderter Belastbarkeit. ErgÀnzend können sie einen Symptomtest machen,
mit medizinischen Expertinnen und Experten ins GesprÀch kommen und Infomaterial
fĂŒr ihr ArztgesprĂ€ch mitnehmen. Ist eine Ărztin oder ein Arzt vor Ort besteht
zudem die Möglichkeit, die eigene Lunge abhören zu lassen.
Rheumatologie als wichtiger Ausgangspunkt
Der Deutsche Rheumatologiekongress wurde bewusst als Auftakt gewÀhlt, da viele
Menschen mit rheumatischen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, zusÀtzlich
eine ILD zu entwickeln. ?Rheumatologinnen und Rheumatologen spielen bei der
FrĂŒherkennung einer ILD eine entscheidende Rolle", erlĂ€utert Prof. Philipp
Sewerin, Rheumatologe aus Herne und einer der Schirmherren der Initiative.
?Wichtig ist, mögliche pulmonale Symptome frĂŒhzeitig mitzudenken und bei
Verdachtsmomenten eine weitere diagnostische AbklĂ€rung anzustoĂen." Zudem bot
der Patiententag der Deutschen Rheuma-Liga im Rahmen des RHK die Möglichkeit,
direkt mit Betroffenen und Angehörigen ins GesprĂ€ch zu kommen und fĂŒr
Warnzeichen einer ILD zu sensibilisieren. Nach dem Auftakt in Leipzig fÀhrt der
Informationsbus bis Ende 2027 weitere Standorte in Deutschland an, insbesondere
Rehazentren, rheumatologische Kliniken und Patientenveranstaltungen.
Diagnose braucht Zusammenarbeit
Die Diagnose ILD erfordert die Zusammenarbeit mehrerer Fachrichtungen. In
spezialisierten Zentren bewerten Fachleute aus Pneumologie, Rheumatologie und
Radiologie komplexe Befunde gemeinsam und stimmen das weitere therapeutische
Vorgehen ab. Da solche Angebote regional unterschiedlich verfĂŒgbar sind, möchte
LUNGE IM BLICK dazu beitragen, mögliche Anzeichen frĂŒhzeitig zu erkennen und
Àrztlich abklÀren zu lassen.
LangjĂ€hriges Engagement fĂŒr Lungenfibrose
Mit der Bustour setzt Boehringer Ingelheim sein langjĂ€hriges Engagement fĂŒr
Menschen mit Lungenfibrose fort. Seit ĂŒber 100 Jahren erforscht das Unternehmen
Atemwegserkrankungen und unterstĂŒtzt die medizinische Weiterbildung sowie die
Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. Im Rahmen der Gesundheitsinitiative
?Herzenssache Lebenszeit" nutzt Boehringer Ingelheim seit vielen Jahren den
roten Bus fĂŒr eine leicht zugĂ€ngliche und patientenorientierte AufklĂ€rung -
insbesondere fĂŒr Menschen mit erhöhtem Risiko.
Ăber Lungenfibrose
Lungenfibrose bezeichnet die Vernarbung von Lungengewebe bei interstitiellen
Lungenerkrankungen (ILD). Sie kann fortschreiten und dann zu einer zunehmenden
EinschrĂ€nkung der Lungenfunktion fĂŒhren." Bereits verlorene Lungenfunktion kann
nicht wiederhergestellt werden. Deshalb sind eine frĂŒhe Diagnose und Behandlung
besonders wichtig. Typische Anzeichen sind anhaltender trockener Husten, Atemnot
bei Belastung, MĂŒdigkeit sowie verdickte und abgerundete Finger- oder
Zehenspitzen.(3,4)
Boehringer Ingelheim
Boehringer Ingelheim ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das in den
Bereichen Humanmedizin und Tiergesundheit tĂ€tig ist. Als einer der gröĂten
Investoren in Forschung und Entwicklung konzentriert sich das Unternehmen auf
die Entwicklung innovativer Therapien in Bereichen mit hohem ungedecktem
medizinischem Bedarf. Durch die UnabhĂ€ngigkeit seit seiner GrĂŒndung im Jahr
1885 nimmt Boehringer eine langfristige Perspektive ein und verankert
Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unsere rund 54.300
Mitarbeitende bedienen ĂŒber 130 MĂ€rkte fĂŒr eine gesĂŒndere, nachhaltigere und
gleichberechtigtere Zukunft. Erfahren Sie mehr unter www.boehringer-
ingelheim.de. (https://www.boehringer-
ingelheim.com/de/disclaimer/bi?path=https%3A%2F%2Fwww.boehringer-ingelheim.de.)
Quellen:
1. Chaudhuri N et al. Respir Res. 2024 Oct 9;25(1):364.
2. Vermant M. et al. Rheumatology Advances in Practice, Volume 10, Issue
2, 2026, rkag045.
3. Grant-Orser A, et al. BMJ Open Respir Res. 2024;11:e002333.
4. van Cleemput J, et al. Adv Ther. 2019;36, 298-317.
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E maria.rodriguez@boehringer-ingelheim.com (mailto:maria.rodriguez@boehringer-
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