Gold, Angstbarometer

Gold: Angstbarometer stabilisiert sich

02.04.2026 - 09:30:24 | boerse-global.de

Der Volatilitätsindex für Gold hat sich nach einem starken Anstieg beruhigt, notiert aber weiterhin deutlich über dem historischen Durchschnitt. Die Marktstimmung bleibt gespalten zwischen geopolitischer Entspannung und Rohstoffrisiken.

Gold: Angstbarometer stabilisiert sich - Foto: über boerse-global.de

Der Goldmarkt gönnt sich nach den massiven Turbulenzen der vergangenen Wochen eine Atempause. Während der Goldpreis nach seinem Rekordlauf im März eine Korrektur verdaut, verharrt der Volatilitätsindex GVZ auf einem Niveau, das weit über dem historischen Durchschnitt liegt. Anleger schwanken derzeit zwischen der Hoffnung auf diplomatische Entspannung und der Sorge vor neuen Preisschocks.

Stabilisierung nach dem Rekordhoch

In der Sitzung am Mittwoch schloss der GVZ unverändert bei 36,11 Punkten. Damit hat sich das „Angstbarometer“ für Gold deutlich von seinen Höchstständen Ende März entfernt, als der Index bis auf 48,68 Punkte nach oben geschossen war. Auslöser für die damalige Nervosität war der Sprung des Goldpreises auf ein Allzeithoch von rund 4.668 US-Dollar pro Unze, gefolgt von einer schnellen Korrektur um etwa 12 Prozent.

Aktuell scheint der Markt bei einem Goldpreis von etwa 4.325 US-Dollar eine erste Unterstützung gefunden zu haben. Die Nachfrage nach Absicherungsoptionen hat infolgedessen nachgelassen. Ein wesentlicher Faktor für die Beruhigung sind Berichte über diplomatische Annäherungen in internationalen Konflikten, die einen Teil der geopolitischen Risikoprämie aus den Goldoptionen genommen haben.

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Rohstoffrisiken überwiegen Aktienmarkt

Interessant bleibt der Vergleich zum breiten Aktienmarkt: Während der VIX für den S&P 500 bei etwa 26,27 Punkten notiert, liegt der GVZ mit 36,11 Punkten signifikant höher. Dies verdeutlicht, dass Marktteilnehmer die spezifischen Risiken im Rohstoffsektor derzeit als wesentlich bedrohlicher einschätzen als die Volatilität bei Standardwerten.

Technisch betrachtet befindet sich die Gold-Volatilität trotz der jüngsten Abkühlung weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrend. Der Index notiert deutlich über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 34,17 und weit über dem 200-Tage-Schnitt von 23,72.

Wichtige Marken für den heutigen Handel

Für die heutige Sitzung achten Marktteilnehmer besonders auf die Marke von 35,00 Punkten. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieses Levels würde ein Ende des aktuellen Hochvolatilitäts-Regimes signalisieren.

  • Unterstützung: 35,62 (gestriges Tagestief) sowie die Marke von 34,00
  • Widerstand: 37,48 (gestriges Tageshoch) sowie das Niveau vom 31. März bei 38,84

Sollte der US-Dollar weiter an Stärke gewinnen und den Goldpreis erneut unter Druck setzen, könnte der GVZ schnell wieder in Richtung der 40er-Marke steigen. Offizielle Bestätigungen der diplomatischen Fortschritte während der heutigen US-Sitzung könnten hingegen den Weg für eine weitere Konsolidierung in Richtung 34,00 ebnen.

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