Gold steigt nach Aussagen Trumps zum Dollar auf weiteres Rekordhoch
27.01.2026 - 22:32:36Der Preis fĂŒr eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kletterte im spĂ€ten Handel um bis zu knapp vier Prozent auf 5.187 Dollar. Damit legte der Goldpreis in den ersten Wochen des Jahres bereits wieder um ein FĂŒnftel zu, nachdem er im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war.
Trump sagte am Dienstagabend, dass er wegen des aktuellen Dollar-RĂŒckgangs nicht besorgt sei. Der Dollar gab daraufhin krĂ€ftig nach. Da Gold ĂŒberwiegend in der US-WĂ€hrung gehandelt wird, fĂŒhren fallende Dollar-Notierungen meist zu Gewinnen am Goldmarkt. Die Abwertung der US-WĂ€hrung macht Gold fĂŒr Anleger, die in anderen WĂ€hrungen wie dem Euro rechnen, lukrativer.
Auch der Silber legte nach den Worten Trumps krÀftig zu. Hier verteuerte sich die Feinunze im Vergleich zum Vortag um rund acht Prozent auf 112,33 Dollar. Dies reichte allerdings nicht zu einem weiteren Rekord. Am Montag war der Silberpreis um bis zu 14 Prozent auf 117,71 Dollar gestiegen.
Silber war in den vergangenen Wochen noch stĂ€rker gefragt als Gold. So verteuerte sich Silber in diesem Jahr um fast 60 Prozent. 2025 war der Preis fĂŒr Silber um knapp 150 Prozent gestiegen.
Preistreiber am Markt fĂŒr Edelmetalle im vergangenen Jahr waren unter anderem die vielen Konflikte weltweit. Auch 2026 sorgten politische Spannungen fĂŒr mehr Nachfrage. So fĂŒhrten Experten die Gewinne in den ersten Handelstagen des Jahres unter anderem auf die Lage im Iran und die zeitweisen Zolldrohungen von US-PrĂ€sident Donald Trump gegen acht europĂ€ische Staaten im Zusammenhang mit Grönland zurĂŒck.
Edelmetalle - allen voran Gold - gelten bei vielen Investoren als "sichere HĂ€fen" in Krisenzeiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das fĂŒr viele Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird.

