Googles, KI-Assistent

Googles KI-Assistent spricht jetzt Deutsch

02.02.2026 - 13:53:12

Der KI-Assistent Ask Gemini in Google Meet verarbeitet ab sofort sieben neue Sprachen, darunter Deutsch, und wird ab nächster Woche auch in der mobilen App verfügbar sein.

Googles KI-Meeting-Assistent „Ask Gemini“ startet durch – mit Deutsch und sechs weiteren Sprachen. Ab nächster Woche ist das Tool auch mobil verfügbar.

Der Tech-Riese erweitert seine KI-Fähigkeiten für hybride Teams deutlich. Ab sofort versteht und verarbeitet der KI-Assistent in Google Meet auch die deutsche Sprache. Das ist ein strategischer Schachzug im Wettlauf um die produktivsten KI-Tools für den Arbeitsalltag.

KI-Assistent beherrscht jetzt sieben neue Sprachen

Die Sprachbarriere in internationalen Meetings fällt: Seit dem 2. Februar 2026 unterstützt „Ask Gemini“ neben Englisch auch Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Koreanisch und Portugiesisch. Nutzer können in diesen Sprachen Echtzeit-Zusammenfassungen anfordern, Aktionspunkte listen oder gezielte Fragen zum Meeting-Inhalt stellen.

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Die Erweiterung kommt einem lange gehegten Wunsch multinationaler Unternehmen entgegen – besonders in der DACH-Region. Viele Firmen forderten lokalisierte KI-Tools, um die Produktivität in ihrer Muttersprache zu halten. Doch die Technologie hat eine Grenze: Sie verarbeitet aktuell nur eine Sprache pro Meeting. In multilingualen Runden muss eine Sprache ausgewählt werden.

Mobile Nutzung startet am 9. Februar

Ab dem 9. Februar 2026 holt Google auch mobile Nutzer an Bord. Die Funktion „Ask Gemini“ wird dann in der Google Meet App für Android und iOS verfügbar sein. Das soll Berufstätigen helfen, die von unterwegs an Meetings teilnehmen.

Spät hinzukommende Teilnehmer können per Knopfdruck eine „Catch-up“-Zusammenfassung anfordern. So müssen sie nicht mehr störend nachfragen, was sie verpasst haben. Die mobile Integration stellt sicher, dass alle Teilnehmer – egal ob am Desktop oder unterwegs – den gleichen KI-gestützten Kontext erhalten.

Breitere Verfügbarkeit für KMU

Die neuen Funktionen sind Teil einer größeren Zugänglichkeits-Offensive. Seit Ende Januar 2026 steht „Ask Gemini in Meet“ auch Kunden des Workspace Business Standard-Tarifs zur Verfügung. Bisher waren diese KI-Fähigkeiten teureren Enterprise-Lizenzen vorbehalten.

Diese Öffnung kombiniert mit der neuen Sprachunterstützung vergrößert die potenzielle Nutzerbasis erheblich. Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland können die Tools nun ohne teures Upgrade nutzen. Das könnte den Markt für KI-Produktivitätstools deutlich beleben.

Wettlauf um die beste Meeting-KI

Die deutsche Sprachunterstützung bringt Google in direkte Konkurrenz zu Microsoft Copilot und Zoom AI Companion. Beide Rivalen bauen ihre linguistischen Fähigkeiten ebenfalls aggressiv aus.

Produktivitätsexperten sehen großes Potenzial: Die Möglichkeit, Meeting-Transkripte in Echtzeit auf Deutsch abzufragen, kann den administrativen Aufwand nach Besprechungen drastisch reduzieren. Durch die automatische Erfassung von Entscheidungen und To-do-Listen in der Landessprache lassen sich Arbeitsabläufe straffen und Missverständnisse minimieren.

Der Rollout für die neuen Sprachen kann bis zu 15 Tage dauern, bis alle Funktionen sichtbar sind. Workspace-Administratoren sollten ihre Admin-Konsolen im Auge behalten, um die Aktivierung für ihre Organisationen zu prüfen.

Wichtige Daten im Überblick:
* 26. Januar 2026: Start der Verfügbarkeit für Business Standard-Kunden.
* 2. Februar 2026 (heute): Start der Unterstützung für Deutsch und sechs weitere Sprachen.
* 9. Februar 2026: Start des Rollouts für die Google Meet Mobile App.

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