GTD-Methode, Dringlichkeit

GTD-Methode bekämpft die falsche Dringlichkeit im Job

10.02.2026 - 17:24:13

Die Capture-Methode aus dem Getting-Things-Done-System entlastet das Gehirn, indem alle Aufgaben extern erfasst werden. Dies schafft mentale Distanz und ermöglicht eine bewusste Priorisierung für mehr Fokus und weniger reaktives Arbeiten.

Die Capture-Methode aus dem „Getting Things Done“-System hilft gegen chronischen Stress durch falsche Prioritäten. Sie entlastet das Gehirn und schafft Raum für konzentrierte Arbeit.

Das Problem ist allgegenwärtig: E-Mails, Chats und Anrufe gaukeln ständige Dringlichkeit vor. Diese „False Urgency“ führt zu reaktivem Arbeiten, Burnout und schlechteren Ergebnissen. Die Lösung liegt im ersten Schritt der bekannten GTD-Philosophie.

Das Gehirn ist kein Speicherplatz

Produktivitätsexperte David Allen hat es auf den Punkt gebracht: Unser Kopf denkt brillant, merkt sich aber Aufgaben schlecht. Der Versuch, alles im Kopf zu behalten, überlastet uns mental. Die Capture-Methode setzt genau hier an.

Ihr Kernprinzip ist simpel: Jeden Gedanken, jede Aufgabe und jede Idee sofort in einem externen System erfassen. Ob Notizbuch oder App – Hauptsache, der Kopf wird leer. Dieser Akt des „Einfangens“ stoppt den sofortigen Reaktionszwang.

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Plötzlich ist da mentale Distanz. Eine neue Anfrage wird nicht sofort zur Störung, sondern landet erstmal auf der Liste. Das schafft die Grundlage für eine echte, bewusste Priorisierung.

Vom Sammeln zum Sortieren

Mit einer vollständigen externen Liste beginnt die eigentliche Magie: das Klären. Jetzt kann jede Aufgabe nüchtern bewertet werden.
* Ist sie überhaupt relevant?
* Was ist der nächste konkrete Schritt?
* Handelt es sich um ein Projekt?

Diese Struktur entlarvt viele „Notfälle“ als das, was sie sind: lautstarke, aber unwichtige Störungen. Werkzeuge wie die Eisenhower-Matrix helfen nun, die erfassten Punkte nach Dringlichkeit und Wichtigkeit zu sortieren. Die Entscheidung basiert auf Fakten, nicht auf Gefühlen.

Mehr Klarheit für Teams und Einzelne

Die Methode wirkt über den Einzelnen hinaus. Teams, die Anfragen erst erfassen und dann priorisieren, arbeiten realistischer und kommunizieren klarer. Eine sichtbare Aufgabenliste ersetzt blinden Aktionismus.

Für den Einzelnen ist der Effekt spürbar: Die Gewissheit, nichts zu vergessen, schafft echte Entlastung. Diese „geistige Windstille“ ermöglicht fokussiertes Arbeiten und wird in der heutigen Wissenswirtschaft zum Wettbewerbsvorteil.

In Zukunft wird solche mentale Hygiene zur Kernkompetenz. Systeme, die auf externem Erfassen basieren, könnten zum Standard werden, um gesund mit dem Arbeitsdruck umzugehen.

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