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Gutes Lese-Wetter: Rotweine sind Gewinner des Jahrgangs

Veröffentlicht am: 05.09.2026 um 07:26 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Kleine, hochreife und gesunde Trauben mit dicken HĂ€uten: "Rotweine könnten die Gewinner des Jahrgangs werden", sagt Ernst BĂŒscher vom Deutschen Weininstitut (DWI) im rheinhessischen Bodenheim.Ob Rot oder Weiß: "Viel ist schon gelesen - bis auf den Riesling." Die Lese hatte in diesem Jahr so frĂŒh begonnen wie nie zuvor.Gelesene Trauben haben "Super-QualtitĂ€t"Da auch fĂŒr die nĂ€chsten zwei Wochen kein krĂ€ftiger Niederschlag vorausgesagt werde, sei weiterhin mit optimalen Lese-Bedingungen zu rechnen, sagte BĂŒscher.

Kleine, hochreife und gesunde Trauben mit dicken HĂ€uten: "Rotweine könnten die Gewinner des Jahrgangs werden", sagt Ernst BĂŒscher vom Deutschen Weininstitut (DWI) im rheinhessischen Bodenheim.

Ob Rot oder Weiß: "Viel ist schon gelesen - bis auf den Riesling." Die Lese hatte in diesem Jahr so frĂŒh begonnen wie nie zuvor.

Gelesene Trauben haben "Super-QualtitÀt"

Da auch fĂŒr die nĂ€chsten zwei Wochen kein krĂ€ftiger Niederschlag vorausgesagt werde, sei weiterhin mit optimalen Lese-Bedingungen zu rechnen, sagte BĂŒscher. "Was bisher eingeholt wurde, hat eine Super-QualitĂ€t."

Allerdings gebe es sehr große Reife-Unterschiede in den einzelnen Weinbergen. Grund sei die unterschiedliche Wasserversorgung. "Starke Trockenheit hemmt die Reifeentwicklung." Manche Weinberge brĂ€uchten daher etwas lĂ€nger bis zur Lesereife.

Rotwein mit viel Aroma und Farbe

Der trockene und heiße Supersommer mit der krĂ€ftigen Sonneneinstrahlung sei den roten Trauben wie SpĂ€tburgunder besonders zugutegekommen. Diese Weine seien auch international immer stĂ€rker gefragt. Kleine Beeren mit vergleichsweise dicken HĂ€uten ließen viel Aroma und Farbe erwarten. Die Trauben seien zudem "sehr gesund und reif."

Aber auch die sĂŒdlĂ€ndischen Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah, die in Deutschland immer hĂ€ufiger zu finden seien, profitierten. Trotz des Trends zu leichten Weißweinen wird in Deutschland noch auf rund einem Drittel der FlĂ€che Rotwein angebaut, wie BĂŒscher sagte.

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