Heidelberger Druck Aktie: Minus ein Drittel
13.04.2026 - 21:59:19 | boerse-global.deStarke Quartalszahlen, eine neue Defense-Sparte, eine Weltpremiere auf der interpack â und trotzdem hat die Aktie seit Jahresbeginn rund 33 Prozent verloren. Bei Heidelberger Druckmaschinen klafft eine bemerkenswerte LĂŒcke zwischen dem, was das Management vorweist, und dem, was die Börse honoriert.
ONBERG: Roadmap kommt Mitte April
Mitte April prĂ€sentiert das Management technische Details und einen Zeitplan fĂŒr das Joint Venture ONBERG Autonomous Systems. Die Heidelberg-Tochter HD Advanced Technologies hĂ€lt 49 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem amerikanisch-israelischen Spezialisten Ondas Autonomous Systems. Ziel ist die Entwicklung autonomer Drohnenabwehrsysteme fĂŒr kritische Infrastrukturen in Europa â gebaut in Brandenburg an der Havel, wo rund 380 Mitarbeiter beschĂ€ftigt sind.
Den adressierbaren Markt beziffert Heidelberg auf knapp 10 Milliarden US-Dollar ĂŒber die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre. Erste UmsatzbeitrĂ€ge erwartet das Management fĂŒr das zweite Halbjahr 2026, den EBIT-Break-even zwölf Monate nach operativem Start.
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Zwei Baustellen gleichzeitig
Parallel lĂ€uft der Anlauf des Cartonmaster CX 145 am Hauptstandort Wiesloch-Walldorf â unter schwierigen Vorzeichen. Hardware-Partner Manroland Sheetfed befindet sich seit MĂ€rz im Schutzschirmverfahren. Heidelberg ĂŒbernimmt Vertrieb und digitale Integration nun eigenstĂ€ndig ĂŒber das Prinect-System. Das ist kein Routinebetrieb, sondern ein Belastungstest fĂŒr das GeschĂ€ftsmodell ohne funktionierenden Partner.
Auf der interpack (7. bis 13. Mai 2026) soll zudem ein neues Flexodruck-System Weltpremiere feiern â mit einer MaschinenverfĂŒgbarkeit von bis zu 90 Prozent und einer Druckgeschwindigkeit von 600 Metern pro Minute.
Operative Zahlen stĂŒtzen die Jahresziele
In den ersten neun Monaten des GeschÀftsjahres 2025/26 stieg der Umsatz auf 1,6 Milliarden Euro, ein Plus von rund sechs Prozent trotz WÀhrungsgegenwinds von 44 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich von 5,7 auf 7,1 Prozent. Das Management hÀlt an den Jahreszielen fest: 2,35 Milliarden Euro Umsatz und eine operative Marge im unteren Bereich von bis zu 8 Prozent.
Am 10. Juni 2026 folgen die vollstĂ€ndigen Zahlen fĂŒr das vierte Quartal â dann wird sich zeigen, ob die Margen im KerngeschĂ€ft trotz der laufenden Investitionen stabil geblieben sind. Die Hauptversammlung ist fĂŒr den 23. Juli 2026 angesetzt.
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