HeilbÀder fordern Milliarden aus Bundes-Sondervermögen
26.02.2026 - 03:48:52 | boerse-global.deDeutschlands HeilbĂ€der und Kurorte fordern einen Rettungsschirm. Die BranchenverbĂ€nde DHV und DEGEMED appellieren an die Bundesregierung, Mittel aus dem Sondervermögen fĂŒr Infrastruktur und KlimaneutralitĂ€t (SVIK) fĂŒr die ĂŒber 350 Einrichtungen freizugeben. Sie wollen so einen drohenden Investitionsstau abwenden.
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Systemrelevanz soll anerkannt werden
In einem gemeinsamen Positionspapier argumentieren die VerbĂ€nde, die Kurorte seien ein unverzichtbarer Teil der Gesundheitsversorgung. âWir brauchen eine dauerhafte und verlĂ€ssliche Finanzierungâ, forderte DHV-PrĂ€sidentin Brigitte Goertz-Meissner. Die Forderung zielt darauf ab, die Kurorte als systemrelevant einzustufen. Das wĂŒrde ihnen den Zugang zu Bundesmitteln fĂŒr Modernisierungen und laufende Kosten sichern.
Das Sondervermögen SVIK hĂ€lt die VerbĂ€nde fĂŒr die passende Quelle. Es ist fĂŒr Bereiche wie Verkehr, KrankenhĂ€user und Digitalisierung vorgesehen â alles Felder, die auch fĂŒr die FunktionsfĂ€higkeit der Kurorte entscheidend sind.
Wirtschaftsmotor mit Riesenproblemen
Die staatlich anerkannten HeilbĂ€der sind mehr als Urlaubsziele. Sie sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und sichern zehntausende Jobs, vor allem im lĂ€ndlichen Raum. In Bayern etwa kam im vergangenen Jahr fast jede vierte Ăbernachtung in einem Heilbad zustande.
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Doch die Branche steht unter Druck. Steigende Energie- und Betriebskosten, FachkrÀftemangel und veraltete Infrastruktur setzen die Betreiber in die Zange. Gleichzeitig erwarten GÀste moderne, ganzheitliche Gesundheitsangebote. Viele Kommunen haben bereits die Kurtaxe erhöht, doch das reicht bei weitem nicht aus.
Weichenstellung fĂŒr die Zukunft
Die Initiative markiert einen Wendepunkt. Die VerbÀnde wollen die Kurorte nicht lÀnger als reine Erholungsorte, sondern als Teil des Gesundheitssystems verstanden wissen. Investitionen in PrÀvention und Rehabilitation könnten langfristig die Sozialsysteme entlasten.
Ob der Appell in Berlin Gehör findet, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Eine Zustimmung könnte eine Modernisierungswelle auslösen. Bleibt sie aus, droht vielen traditionsreichen Kurorten der QualitĂ€tsverlust. Die Weichen fĂŒr ihre Zukunft werden jetzt gestellt.
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