Hermle, Anwendungszentrum

Hermle: Anwendungszentrum 2027 in Gosheim geplant

08.05.2026 - 14:14:12 | boerse-global.de

Hermle verzeichnet 2025 einen stabilen Umsatz, aber einen deutlichen Gewinnrückgang. Das Auslandsgeschäft kompensiert die schwache Inlandsnachfrage.

Hermle: Anwendungszentrum 2027 in Gosheim geplant - Foto: über boerse-global.de
Hermle: Anwendungszentrum 2027 in Gosheim geplant - Foto: über boerse-global.de

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle hält beim Umsatz die Spur, gerät aber ergebnisseitig unter Druck. Während das Auslandsgeschäft die schwache Inlandsnachfrage auffängt, hinterlassen konjunkturelle Bremsspuren deutliche Narben in der Bilanz des Spezialisten für Fräsmaschinen.

Exportstärke gleicht Inlandsflaute aus

Im Geschäftsjahr 2025 kletterte der Umsatz leicht auf 491,9 Millionen Euro. Parallel dazu stieg der Auftragseingang um fast sechs Prozent auf 483,8 Millionen Euro.

Getragen wurde diese Entwicklung vor allem durch Kunden außerhalb Deutschlands. Die Exportquote des Unternehmens liegt mittlerweile bei über 71 Prozent.

Gewinnmargen unter Druck

Unter dem Strich sieht die Lage weniger glanzvoll aus. Das Betriebsergebnis sackte um knapp 19 Prozent auf 69,2 Millionen Euro ab.

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Der Jahresüberschuss fiel mit 51,4 Millionen Euro sogar um gut ein Fünftel niedriger aus als im Vorjahr. Die Verantwortlichen reagierten auf den Gegenwind und drosselten die Investitionen um mehr als die Hälfte.

Trotz der Ergebnisdelle bleibt die Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 72,5 Prozent stabil. Für die Hauptversammlung schlägt die Verwaltung eine Dividende von 9,50 Euro je Stammaktie vor. Vorzugsaktionäre sollen 9,55 Euro erhalten.

Vorsichtiger Ausblick für 2026

In Gosheim plant man derweil langfristig: Ein neues Anwendungszentrum soll dort im Jahr 2027 den Betrieb aufnehmen. Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einem Umsatzplus von maximal zehn Prozent.

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An der Börse wird die Entwicklung eher verhalten aufgenommen. Die Aktie notiert aktuell bei 157,00 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn rund fünf Prozent im Plus.

Damit notiert das Papier weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 192,50 Euro aus dem vergangenen Sommer. Parallel dazu verweist die Führung auf potenzielle Risiken, die sich aus geopolitischen Spannungen ergeben könnten.

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