Hewlett Packard Enterprise Aktie: Insider nehmen Kasse
28.03.2026 - 02:00:29 | boerse-global.deGleich drei Führungskräfte von Hewlett Packard Enterprise haben am Dienstag Aktien im Gesamtwert von rund 10,3 Millionen Dollar verkauft – und das nahe des 52-Wochen-Hochs.
CEO Antonio Neri machte den größten Teil davon aus: Er trennte sich von 264.432 Aktien in zwei Tranchen für insgesamt 6,66 Millionen Dollar. EVP Neil MacDonald, zuständig für den Server-Bereich, stieß 112.652 Anteilsscheine für knapp 2,8 Millionen Dollar ab. Fidelma Russo, Chief Technology Officer im Hybrid-Cloud-Geschäft, verkaufte 34.001 Aktien für gut 852.000 Dollar.
Alle drei Transaktionen erfolgten auf Basis vorab festgelegter Handelspläne – ein üblicher Mechanismus, der Insiderhandel-Vorwürfe ausschließt. Neri hält nach dem Verkauf noch 1.837.329 Aktien direkt.
Nahe am Jahreshoch
Die Verkäufe fallen in einen Zeitpunkt, an dem HPE-Aktien stark gelaufen sind. Seit März 2025 hat der Titel rund 54 Prozent zugelegt und notierte zuletzt bei rund 25 bis 26 Dollar – knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 26,44 Dollar. Allein in der vergangenen Woche legte die Aktie elf Prozent zu.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Hewlett Packard Enterprise?
Dass die Führungsriege ausgerechnet in dieser Phase Anteile veräußert, dürfte bei manchem Anleger zumindest aufhorchen lassen. Gleichzeitig erhielten alle drei Beteiligten im Januar 2026 neue Restricted Stock Units zugeteilt – ein Zeichen dafür, dass ihre langfristige Beteiligung am Unternehmen weiterhin gesichert ist.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der Insiderverkäufe zeigen sich Marktbeobachter konstruktiv. Evercore ISI hob das Kursziel zuletzt auf 30 Dollar an und behielt das „Outperform"-Rating bei. Begründung: Die Nachfrage nach CPU-basierten Servern erweise sich als robuster als erwartet – ein Bereich, in dem HPE stark aufgestellt ist.
Auf der Produktseite ist das Unternehmen zuletzt ebenfalls aktiv geworden: Das KI-Grid-System, entwickelt gemeinsam mit NVIDIA, soll KI-Fabriken und dezentrale Inferenz-Cluster miteinander verbinden. Außerdem wurden neue Firewall-Produkte der SRX400-Serie für verteilte Unternehmensstandorte vorgestellt. Zur Finanzierung weiterer Wachstumsinitiativen hat HPE Anfang des Jahres Anleihen im Volumen von 2 Milliarden Dollar platziert.
Hewlett Packard Enterprise vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Wer jetzt auf einen Kursrücksetzer wartet, findet zumindest in der Insiderverkauf-Welle kein eindeutiges Signal – wohl aber einen Hinweis darauf, dass die Beteiligten die aktuelle Bewertung für attraktiv genug hielten, um Gewinne zu realisieren.
Hewlett Packard Enterprise-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hewlett Packard Enterprise-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:
Die neusten Hewlett Packard Enterprise-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hewlett Packard Enterprise-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Hewlett Packard Enterprise: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis Hewlett Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.

