Hexpol Aktie: Margenziel auf 14-16 Prozent gesenkt
13.05.2026 - 12:27:56 | boerse-global.deHexpol zieht die Strategie an. Der Polymerkonzern verlagert seinen Fokus stärker auf Kunststoffe und reagiert damit auf zwei Jahre mit schwächeren Ergebnissen. Der Umbau ist klar erkennbar: weniger breite Ausrichtung, mehr Konzentration auf margenstärkere Spezialanwendungen.
Neue Ziele, niedrigerer Margenanspruch
Das Management peilt für den Zeitraum 2026 bis 2030 ein jährliches Gewinnwachstum je Aktie von mehr als 10 Prozent an. Das ist ambitioniert. Zugleich senkte Hexpol das EBITA-Margenziel auf 14 bis 16 Prozent. Zuvor galt eine Marke von 17 Prozent.
Der Konzern bleibt finanziell ordentlich aufgestellt. Die Nettoverschuldung liegt bei 2,8 Milliarden schwedischen Kronen und damit bei 0,9-mal EBITDA. Die interne Obergrenze liegt weiterhin bei 2,5-mal EBITDA. Für den Umbau verschafft das Spielraum.
Wenig Zukäufe, schwacher Jahresauftakt
Bei Übernahmen blieb Hexpol zuletzt zurückhaltend. Der Kauf von Kabkom im Februar 2025 war der jüngste größere Zukauf. Das passt zu einem Jahr, in dem das Unternehmen eher stabilisieren als expandieren musste.
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Auch der Start ins Jahr verlief verhalten. Im ersten Quartal 2026 lag der Umsatz bei 4.768 Millionen schwedischen Kronen. Das Betriebsergebnis erreichte 701 Millionen Kronen. Beides verfehlte die Erwartungen am Markt knapp.
Der Aktienmarkt reagiert dennoch nicht nur skeptisch. Die Aktie wird mit rund dem 10-fachen des EBITA bewertet. Die Analysten von Affärsvärlden bleiben bei einer Kaufempfehlung und sehen auf Sicht von Jahren ein Kurspotenzial von 25 Prozent. SB1 Markets bleibt vorsichtiger und senkte das Kursziel auf 84 Kronen bei neutraler Einstufung.
Die Plastikwende muss tragen
Für Hexpol zählt nun vor allem die Umsetzung. Der Konzern will die operative Basis festigen und seine starke Nischenposition im Markt für Hochleistungsmaterialien ausspielen. Der nächste Prüfstein ist, ob die neue Ausrichtung im laufenden Jahr wieder mehr Wachstum bringt.
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Parallel dazu dürfte auch die Akquisitionsseite wieder wichtiger werden. Hexpol hat in der Vergangenheit oft über Zukäufe gearbeitet. Wenn das Management diese Linie mit der neuen Plastikstrategie verbindet, könnte das die Bewertung stützen. Ohne spürbare Fortschritte bleibt der Titel vor allem eine Wette auf Geduld und Disziplin.
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