Ho-Chi-Minh-Stadt, Regeln

Ho-Chi-Minh-Stadt verschärft Regeln für Grundstückszerteilung

19.03.2026 - 00:00:21 | boerse-global.de

Die vietnamesische Metropole führt strenge Infrastrukturvorgaben für Brandschutz und Versorgung ein, um unkontrolliertes Wachstum und Spekulation zu stoppen.

Ho-Chi-Minh-Stadt verschärft Regeln für Grundstückszerteilung - Foto: über boerse-global.de
Ho-Chi-Minh-Stadt verschärft Regeln für Grundstückszerteilung - Foto: über boerse-global.de

Ho-Chi-Minh-Stadt greift mit einem neuen Regelwerk hart gegen illegale Landzerteilungen durch – und will so unkontrolliertes Wachstum und Sicherheitsrisiken eindämmen. Der stellvertretende Vorsitzende des Volkskomitees, Bui Minh Thanh, hat die Behörden angewiesen, einen Entwurf für verschärfte Vorschriften final auszuarbeiten. Kern der Maßnahme: Bevor eine Parzellierung genehmigt wird, müssen künftig strenge Infrastrukturstandards für Brandschutz, Wasserversorgung und Straßenzugang erfüllt sein.

Kampf gegen wilde Siedlungen und Spekulation

Das Hauptziel der neuen Politik ist es, ein systemisches Problem auf dem Immobilienmarkt zu lösen. Bisher nutzten Spekulanten und Entwickler oft rechtliche Grauzonen, um große Landflächen in kleine Parzellen zu zerteilen und schnell zu verkaufen – ohne Rücksicht auf eine koordinierte Stadtplanung. Die Folge waren fragmentierte Stadtlandschaften und ganze Wohnviertel ohne grundlegende Versorgung.

Die Stadtverwaltung plant nun strikte Obergrenzen für die maximale Fläche bei Standard-Zerteilungen. Diese Limits sollen verhindern, dass Landbesitzer riesige Grundstücke aufteilen, ohne ein umfassendes, genehmigtes Bauprojekt vorzulegen. Die Behörden nutzen dafür erweiterte Befugnisse aus dem Landgesetz von 2024, das Provinz- und Stadtregierungen mehr Spielraum für lokale Regelungen gibt.

Brandschutz wird zur Genehmigungsvoraussetzung

Ein kritischer Fokus liegt auf der öffentlichen Sicherheit, insbesondere der Brandgefahr in unregulierten Siedlungen. Bisher führte illegale Parzellierung oft zu dicht bebauten Gebieten mit engen Gassen, unzureichendem Wasserdruck und ohne Zufahrt für Rettungsfahrzeuge.

Die neuen Regeln schreiben deshalb eine rigide Prüfung der Infrastruktur vor. Vor allem in ländlichen und neu urbanisierten Randgebieten muss künftig garantiert sein, dass ausreichend breite Zugangswege für moderne Feuerwehrfahrzeuge vorhanden sind. Zudem müssen Eigentümer nachweisen, dass die neuen Wohngebiete an die städtische Wasser- und Entwässerungsversorgung angeschlossen sind und die Elektronetzwerke strenge Sicherheitsstandards erfüllen.

Klare Rechtslage für Zugangswege

Das Rahmenwerk will auch langjährige rechtliche Unklarheiten beseit

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