Hochtief: 73 Milliarden Euro Auftragsbestand
21.04.2026 - 18:15:05 | boerse-global.deKnapp 33 Prozent Kursgewinn seit Jahresbeginn, ein historischer Auftragsbestand — und jetzt eine kurze Verschnaufpause knapp unter dem Allzeithoch. Hochtief hat sich in wenigen Monaten von einem klassischen Baukonzern zur KI-Infrastruktur-Story gewandelt. Ob diese Neubewertung trägt, hängt an einer Frage: Wie nachhaltig ist der Rechenzentrum-Boom?
Rechenzentren als Wachstumsmotor
Der Auftragsbestand des Essener Konzerns liegt bei rund 73 Milliarden Euro — ein historischer Höchstwert. Haupttreiber ist die US-Tochter Turner, die sich zunehmend auf den Bau von Rechenzentren spezialisiert. Großaufträge für Datencenter in Malaysia und Beteiligungen an milliardenschweren Campus-Projekten in den USA zeigen, wo die Wachstumsfantasie liegt.
Der Hintergrund: Die globale Nachfrage nach KI-Kapazitäten löst eine Sonderkonjunktur im Hochbau aus. Analysten betonen dabei, dass diese Projekte ein geringeres Risikoprofil aufweisen als traditionelle Infrastrukturvorhaben — ein Argument, das die hohe Bewertung mitträgt.
Verteidigung und Energie als zweites Standbein
Parallel dazu erschließt sich Hochtief neue Umsatzquellen in der Verteidigung. Aufträge zur Modernisierung eines Militärflughafens in Tschechien sowie Bundeswehr-Projekte in Deutschland zeigen, dass der Konzern die gestiegenen Verteidigungsbudgets in Europa aktiv anzapft.
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Das Management hat für 2026 ein operatives Gewinnwachstum von 20 bis 30 Prozent angepeilt — eine Zielspanne zwischen 950 Millionen und über einer Milliarde Euro. Erklärtes Ziel dabei: mehr „Lower Risk"-Projekte, die die Cashflow-Vorhersehbarkeit verbessern sollen.
Bewertung und nächste Katalysatoren
Die Aktie notiert bei 449,60 Euro und damit knapp vier Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 467 Euro. Der RSI liegt bei rund 71 — technisch also leicht überkauft, was die jüngste Konsolidierung erklärt.
Mit einem KGV von rund 30 ist das Papier kein Schnäppchen mehr. Die vorgeschlagene Dividende von 6,60 Euro je Aktie — ein Plus von rund 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr — signalisiert allerdings Selbstvertrauen des Managements in die Ertragskraft.
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