Huawei, Sicherheitspatches

Huawei verteilt kritische Sicherheitspatches für Flaggschiffe

24.01.2026 - 02:51:12

Huawei rollt den wichtigen Januar-Sicherheitspatch 2026 aus. Das Update behebt kritische Schwachstellen in Flaggschiff-Smartphones und -Tablets. Betroffen sind Geräte mit HarmonyOS und der internationalen EMUI-Software.

Nutzer der Pura- und Mate-Serie erhalten in den kommenden Tagen eine Update-Benachrichtigung. Die Verteilung erfolgt wie üblich schrittweise.

Das Sicherheitsbulletin listet 16 behobene Schwachstellen in der Huawei-Firmware auf. Neun davon stuft das Unternehmen als “hoch”, sieben als “mittel” riskant ein.

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  • Die kritischsten Fehler betrafen das Kamera- und Galerie-Modul. Sie hätten zu unbefugtem Datenzugriff führen können.
  • Zudem schloss Huawei 21 Sicherheitslücken in Bibliotheken von Drittanbietern. 19 davon gelten als hochriskant.

Diese Korrekturen sind besonders für Geräte mit dem neueren HarmonyOS 6.0 relevant. Die schnelle Behebung soll die Systemsicherheit gewährleisten.

Wann welches Modell das Update bekommt

Huawei startet den Rollout bei seinen neuesten Flaggschiffen. Dazu zählen:

  • Die Huawei Pura 80-Serie
  • Aktuelle Faltbare wie das Mate X7

Die Verteilung beginnt zunächst auf dem chinesischen Heimatmarkt für HarmonyOS-Geräte. Anschließend folgen internationale Modelle mit EMUI. Ältere Flaggschiffe wie das Mate 50 Pro werden ebenfalls weiterhin versorgt.

Nutzer können in den Systemeinstellungen manuell nach dem Update suchen, falls die automatische Benachrichtigung noch aussteht.

Warum regelmäßige Updates überlebenswichtig sind

Sicherheitspatches sind die erste Verteidigungslinie gegen Cyberangriffe. Sie schützen persönliche Daten wie Fotos, Nachrichten und Finanzinformationen.

Die Update-Geschwindigkeit eines Herstellers gilt Branchenanalysten zufolge als entscheidendes Kaufkriterium. Huawei demonstriert mit dem pünktlichen Januar-Patch erneut sein Engagement für langfristigen Support – trotz externer Herausforderungen.

HarmoyOS und EMUI: Zwei Wege, ein Ziel

Huaweis parallele Software-Strategie ist bemerkenswert. Während HarmonyOS den chinesischen Markt bedient, läuft international EMUI auf Android-Basis.

Die konsistente Bereitstellung monatlicher Sicherheitsupdates hält mit anderen Android-Herstellern Schritt. Das ist ein starkes Signal an die Nutzerbasis: Der Support läuft weiter, auch ohne Zugang zu Google-Diensten auf neueren Geräten.

Die unsichtbare Arbeit an der Software-Sicherheit festigt die Markenreputation – mindestens genauso wie spektakuläre Hardware-Innovationen.

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