KORREKTUR, Ersatzverkehr

KORREKTUR: Ersatzverkehr auf der Riedbahn gut angelaufen

25.07.2024 - 09:11:47

(Im 2. Absatz, vorletzter Satz wurde der Monat berichtigt (Dezember, nicht: September).BERLIN - Seit wenigen Tagen kommt es wegen grundlegender Sanierungsarbeiten auf der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim zu erheblichen EinschrĂ€nkungen fĂŒr FahrgĂ€ste - der Ersatzverkehr ist aus Sicht der Bahn aber stabil angelaufen.

(Im 2. Absatz, vorletzter Satz wurde der Monat berichtigt (Dezember, nicht: September).

BERLIN (dpa-AFX) - Seit wenigen Tagen kommt es wegen grundlegender Sanierungsarbeiten auf der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim zu erheblichen EinschrĂ€nkungen fĂŒr FahrgĂ€ste - der Ersatzverkehr ist aus Sicht der Bahn aber stabil angelaufen. Die Umleitungs- und Ersatzkonzepte funktionierten gut, teilte der Konzern vor der Bekanntgabe GeschĂ€ftsbilanz zum ersten Halbjahr mit. "TĂ€glich sind bis zu 16.000 Reisende im Ersatzverkehr unterwegs."

Der Einsatz von rund 150 neuen Ersatzbussen laufe reibungslos, der Nah- und Fernverkehr ĂŒber die Umleitungsstrecken stabil, hieß es weiter. Die Bauarbeiten lĂ€gen im Plan, allerdings haben diese auch erst vor zehn Tagen begonnen. In den ersten Tagen seien LĂ€rmschutzwĂ€nde gesetzt sowie Oberleitungen abgebaut und die ersten Gleise erneuert worden. Bis zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember soll die Modernisierung abgeschlossen sein. Bis dahin ist der Abschnitt gesperrt.

Bahn in schwierigem Fahrwasser

Mit der Sanierung der Riedbahn und weiterer 40 Korridore in den kommenden Jahren will die Bahn die ĂŒberalterte Infrastruktur nach und nach wieder fit machen. Der Konzern steckt in schwierigem Fahrwasser. Aktuelle GeschĂ€ftszahlen stellt Bahnchef Richard Lutz heute vor. Vor allem mit der PĂŒnktlichkeit und ZuverlĂ€ssigkeit des eigenen Unternehmens kann er alles andere als zufrieden sein.

Lediglich knapp 63 Prozent der FernzĂŒge waren in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ohne grĂ¶ĂŸere Verzögerung unterwegs. Das Jahresziel fĂŒr 2024 hat die Bahn bereits kassiert. Auch finanziell ist die Lage schwierig. Zum einen belief sich der Schuldenberg bis Ende vergangenen Jahres auf rund 34 Milliarden Euro. Aufgrund der ungesicherten Finanzierung seitens des Bundes ist die Bahn 2023 bei Infrastrukturprojekten zudem in Vorleistung gegangen. Operativ machte sie vor Zinsen und Steuern (Ebit) deshalb einen Verlust in Höhe von fast einer Milliarde Euro.

@ dpa.de