WHO, Reha-GerÀte

WHO: Reha-GerĂ€te fĂŒr Gaza stecken an Grenze fest

12.05.2026 - 12:24:29 | dpa.de

Im Gazastreifen haben nach neuen SchÀtzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 43.000 Menschen durch die Angriffe Israels seit Oktober 2023 lebensverÀndernde schwere Verletzungen erlitten.

Material, um ihnen zu helfen, stecke aber teils mehr als ein Jahr beim Zoll fest, kritisiert die WHO-Vertreterin fĂŒr die besetzten palĂ€stinensischen Gebiete, Reinhilde van de Weerdt.

Rund ein Viertel dieser Verletzten seien MinderjĂ€hrige. Rund die HĂ€lfte der 43.000 Menschen haben schwere Verletzungen an den Gliedmaßen, mehr als 5.000 Amputationen, gut 2.000 Verletzungen des RĂŒckenmarks, mehr als 3.400 Verbrennungen und gut 1,300 schwere traumatische Hirnverletzungen, wie die WHO berichtet. Zusammen mit weniger komplizierten FĂ€llen liege die Gesamtzahl der Verletzten bei rund 172.000.

"Unvorstellbares Leid"

Es gebe viel zu wenig RehabilitationsplĂ€tze, sagte van de Weerdt. Gleichzeitig warteten Stand Mitte April 18 Lieferungen mit Rehabilitationsmaterial auf die israelische Zollabfertigung. Manchmal betrage die Wartezeit mehr als ein Jahr. Unter anderem steckten dort RollstĂŒhle fĂŒr Erwachsene und Kinder fest, ebenso Prothesen sowie RehabilitationsgerĂ€te wie stationĂ€re FahrrĂ€der. Die WHO fordert die Einfuhr ohne weitere Verzögerungen und ZurĂŒckweisungen.

"Die Menschen in Gaza haben unvorstellbares Leid ertragen", sagte van de Weerdt. "Sie verdienen nicht nur Soforthilfe, sondern auch die nachhaltige UnterstĂŒtzung, die sie benötigen, um sich zu erholen und ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen."

Mit den Angriffen reagierte Israel auf die verheerenden TerrorĂŒberfĂ€lle aus dem Gazastreifen, bei denen am 7. Oktober 2023 in Israel rund 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden. Der Kampf gilt nach israelischen Angaben der Terrororganisation Hamas. Insgesamt sind nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Gazastreifen bei israelischen Angriffen mehr als 72.700 Menschen ums Leben gekommen.

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