Trump droht mit Strafzöllen gegen Irans Handelspartner
07.02.2026 - 10:40:23Wie aus einer Anordnung des Republikaners hervorgeht, sollen Zölle auf Importe in die USA erhoben werden können, die aus LĂ€ndern stammen, die Waren oder Dienstleistungen aus dem Iran beziehen. Konkrete LĂ€ndernamen nannte er nicht, als Beispiel fĂŒr die Höhe der Zölle nannte er 25 Prozent.
Es handelt sich bei den angedrohten Zöllen somit um eine Option, die sich die USA vorbehalten. Das Dekret fĂŒhrt ein System ein, um solche zusĂ€tzlichen Zölle gegen Handelspartner des Irans erheben zu können, wie das WeiĂe Haus erlĂ€uterte.
Trump erhöht nach Verhandlungen den Druck
Unter Vermittlung des Omans hatten die USA am Freitag eine neue Verhandlungsrunde mit dem Iran aufgenommen. Der iranische AuĂenminister Abbas Araghtschi sagte dem Staatsfernsehen danach: "Es war ein guter Anfang". Auf eine Frage des Moderators, ob und wenn ja wann die GesprĂ€che fortgesetzt werden, legte sich Araghtschi nicht fest. Aus den USA gab es zunĂ€chst keine offizielle Stellungnahme zu dem Treffen.
Mit der Drohung von Strafzöllen erhöht Trump nun den Druck auf die FĂŒhrung Irans. Der PrĂ€sident ziehe den Iran zur Verantwortung fĂŒr seine nuklearen Bestrebungen, seine UnterstĂŒtzung von Terrorismus, die Entwicklung ballistischer Raketen und die Destabilisierung der Region, heiĂt es vom WeiĂen Haus zu dem Dekret.
Trump hatte der StaatsfĂŒhrung in Teheran zuletzt mehrfach gedroht - mit Blick auf ihr brutales Vorgehen gegen Demonstranten bei den jĂŒngsten Massenprotesten sowie mit Blick auf ihr umstrittenes Atomprogramm.

