Trump-Regierung, KĂŒrzung

Trump-Regierung ordnet KĂŒrzung von Lebensmittelhilfen an

09.11.2025 - 19:20:51

Im laufenden Haushaltsstreit hat die Regierung von US-PrĂ€sident Donald Trump die Bundesstaaten angewiesen, staatliche Hilfsleistungen fĂŒr den Lebensmittelkauf gekĂŒrzt auszuzahlen.

"Soweit Bundesstaaten bereits vollstĂ€ndige Zahlungen fĂŒr November ĂŒbermittelt haben, war dies nicht autorisiert. Entsprechende Schritte mĂŒssen unverzĂŒglich rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden", hieß es in einem Memo der zustĂ€ndigen Behörde, die dem US-Agrarministerium untersteht.

Hintergrund ist ein juristisches Tauziehen darĂŒber, wie viel Geld fĂŒr das sogenannte Snap-Programm ("Supplemental Nutrition Assistance Program") wĂ€hrend des Shutdowns ausgezahlt werden darf, der nun bereits seit 40 Tagen andauert. Das Snap-Programm wird bundesweit finanziert, aber von den Bundesstaaten verwaltet.

Ende Oktober hatte eine Bundesrichterin vorlĂ€ufig angeordnet, dass die Trump-Regierung die Leistungen in voller Höhe auszahlen muss - auch wenn dafĂŒr auf Notfallmittel zurĂŒckgegriffen werden mĂŒsste. Der Oberste Gerichtshof setzte diese Anordnung am Freitag jedoch zunĂ€chst aus, um einem Berufungsgericht mehr Zeit fĂŒr die PrĂŒfung des Falls zu geben. Damit blieb offen, ob und wann die vollen Leistungen tatsĂ€chlich wieder ausgezahlt werden.

Nach Regierungsangaben erhalten rund 42 Millionen Menschen Hilfen ĂŒber das seit 1964 bestehende Programm - vor allem Familien mit Kindern, Alleinerziehende und Ältere.

@ dpa.de