Kompromiss, US-Autozöllen

EU setzt auf schnellen Kompromiss bei US-Autozöllen

06.05.2026 - 10:59:05 | dpa.de

Im Ringen um eine Abwehr erhöhter US-Autozölle hat sich EU-Handelskommissar Maros Sefcovic nach Beratungen mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer zuversichtlich geĂ€ußert.

Beide Seiten mĂŒssten das im Sommer 2025 vereinbarte Zollabkommen zwischen der EuropĂ€ischen Union und den USA umsetzen, sagte Sefcovic vor Start eines Treffens der Handelsminister der Gruppe der fĂŒhrenden westlichen Industriestaaten (G7) in Paris. Es gehe nun um eine schnelle BestĂ€tigung des europĂ€ischen Zollabkommens mit den USA im EU-Parlament. Dabei setze er auf schnellen Fortschritt, sagte Sefcovic.

Vergangene Woche hatte US-PrĂ€sident Donald Trump angekĂŒndigt, er wolle Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingefĂŒhrt werden, von 15 auf 25 Prozent erhöhen. Er begrĂŒndete das mit dem Vorwurf, die EU halte sich nicht an das vereinbarte Handelsabkommen. Die Zollerhöhungen wĂŒrden vor allem Deutschland treffen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagte am Rande des G7-Treffens in Paris, sie hoffe auf eine VerstÀndigung mit den USA zu den angedrohten Autozöllen. Sie habe dazu selber mit dem US-Handelsbeauftragten Greer und US-Handelsminister Howard Lutnick beraten. "Und ich bin guter Hoffnung, dass wir auch diese Herausforderung gut miteinander gelöst bekommen", so Reiche.

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