Produktion/Absatz, Wettbewerb

PlÀdoyers im Betrugsprozess zur VW-DieselaffÀre erwartet

05.05.2025 - 05:50:04 | dpa.de

Im Strafprozess zur VW DE0007664039-DieselaffĂ€re gegen vier frĂŒhere Manager und Ingenieure stehen die PlĂ€doyers der Verteidigung an.

Der erste Schlussvortrag soll am Montag (10.30 Uhr) im Landgericht Braunschweig beginnen. Es wird damit gerechnet, dass die abschließenden Stellungnahmen fĂŒr die Angeklagten jeweils mehrere Stunden, möglicherweise ganze Verhandlungstage dauern könnten.

Die vier MĂ€nner stehen seit September 2021 vor einer Wirtschaftsstrafkammer in der niedersĂ€chsischen Stadt. Aus Sicht der AnklĂ€ger sind sie nach dreieinhalb Jahren Prozess mit 168 Verhandlungstagen und rund 150 Zeugen des Betrugs ĂŒberfĂŒhrt. In einem mehr als vierstĂŒndigen AbschlussplĂ€doyer forderten die Strafverfolger zwischen vier Jahre GefĂ€ngnis und zwei Jahren auf BewĂ€hrung fĂŒr die Angeklagten.

Im September 2015 war in den USA bekanntgeworden, dass VW in großem Maßstab ein TĂ€uschungsprogramm eingesetzt hatte, das Abgastests erkannte und nur dann die volle Reinigung der Emissionen aktivierte. Der Skandal wurde weltweit als "Dieselgate" bekannt und stĂŒrzte den Wolfsburger Autobauer in eine tiefe Krise.

UrsprĂŒnglich geplant war, dass der frĂŒhere Volkswagen DE0007664039-Konzernchef Martin Winterkorn mit auf der Anklagebank sitzt. Sein Verfahrensteil wurde aber schon vor dem Auftakt im September 2021 aus gesundheitlichen GrĂŒnden abgetrennt.

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