Die TarifgesprĂ€che fĂŒr Luftsicherheitspersonal in der VerlĂ€ngerung
22.03.2024 - 15:10:45Die GesprÀche waren um einen Tag bis Freitag verlÀngert worden. Beide Seiten hatten zum Start in die sechste Verhandlungsrunde die Hoffnung auf eine Einigung betont.
Verdi und die Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) verhandeln ĂŒber die Arbeitsbedingungen von etwa 25 000 BeschĂ€ftigten privater Sicherheitsdienstleister. Das Personal kontrolliert im Auftrag der Bundespolizei Passagiere, Personal und GepĂ€ck an den ZugĂ€ngen zum Sicherheitsbereich.
Verdi fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eine Stundenlohnerhöhung um 2,80 Euro mit schneller einsetzenden MehrarbeitszuschlĂ€gen ab der ersten Ăberstunde. Die Unternehmen haben nach eigenen Angaben 2,70 Euro mehr pro Stunde in drei Stufen angeboten bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Umstritten waren zuletzt vor allem die ZuschlĂ€ge fĂŒr Mehrarbeit.
Warnstreiks des Luftsicherheitspersonals hatten in der vergangene Woche mehrere deutsche FlughĂ€fen zeitweise lahmgelegt. Nach SchĂ€tzungen des Flughafenverbandes ADV sind insgesamt 662 FlĂŒge ausgefallen, mehr als 100 000 Passagiere waren betroffen. Bei einer ersten Warnstreikwelle am 1. Februar waren geschĂ€tzt etwa 1100 FlĂŒge gestrichen worden.

