Seehafenbetriebe, Verdi

Seehafenbetriebe legen Verdi neues Angebot vor

06.09.2024 - 17:36:22

Im Tarifstreit um die BeschÀftigten bei SeehÀfen hat der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) ein neues Angebot vorgelegt.

Die VerhandlungsfĂŒhrerin der Gewerkschaft Verdi, Maren Ulbrich, bezeichnete es als tragfĂ€hig. Der ZDS sprach von einer vorlĂ€ufigen Einigung. Die Verhandlungen betreffen Hamburg, Bremen und wichtige SeehĂ€fen in Niedersachsen.

Verdi hat nun eine Mitgliederbefragung angekĂŒndigt. Am 27. September soll die Bundestarifkommission nach der Befragung ĂŒber das Angebot entscheiden. Die Kommission, die sich aus Gewerkschaftsmitgliedern der Betriebe zusammensetzt, empfiehlt eine Annahme.

Der ZDS bietet laut Gewerkschaft einen Vertrag, der 14 Monate laufen soll. Dieser enthĂ€lt eine InflationsausgleichsprĂ€mie von 1.700 Euro. Die Stundenlöhne sollen von Oktober an um 1,15 Euro steigen. Zudem soll es höhere ZuschlĂ€ge fĂŒr Schicht-, Sonn- und Feiertagsarbeit geben und mehr Urlaubsgeld.

Verhandlungen sollen etwa 11.00 BeschÀftigte betreffen

Die Gewerkschaft hatte rĂŒckwirkend zum Juni eine Erhöhung der Stundenlöhne um drei Euro sowie eine Anhebung der SchichtzuschlĂ€ge gefordert bei einer Laufzeit von 12 zwölf Monaten.

Die Tarifverhandlungen begannen im Mai. Sie betreffen laut Gewerkschaft rund 11.000 BeschÀftigte. Es kam zu Warnstreiks in den HÀfen von Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake.

@ dpa.de