Busse, Bahnen

Busse und Bahnen im Ruhrgebiet stehen still

10.02.2025 - 07:00:23

Im Teilen des Ruhrgebiets lÀuft ein ganztÀgiger Warnstreik im Nahverkehr.

Busse und Bahnen etwa im Kreis Recklinghausen, Bochum und Gelsenkirchen bleiben im Depot. Die Gewerkschaft Verdi will so den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst erhöhen.

Zum Warnstreik aufgerufen sind dieses Mal BeschĂ€ftigte der Vestischen im Kreis Recklinghausen, der Bochum-Gelsenkirchener Stadtbahnen (Bogestra) und der Straßenbahn Herne-Castrop-Rauxel (HCR). DarĂŒber hinaus sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler Einrichtungen in Leverkusen und Bielefeld sowie der Stadt Oberhausen ihre Arbeit niederlegen.

Vestische: MobilitÀtsgarantie gilt nicht

Die Vestische kĂŒndigte an, der Betrieb werde fĂŒr 24 Stunden stillstehen. Das gelte auch fĂŒr Bedarfsverkehrsmittel wie Anrufsammeltaxis und Taxi-Busse. "Mit sĂ€mtlichen Fahrten entfallen sowohl die MobilitĂ€tsgarantie als auch das PĂŒnktlichkeitsversprechen", betonte das Unternehmen auf seiner Internetseite. Ab Betriebsbeginn am Dienstagmorgen sollten alle Busse wieder planmĂ€ĂŸig fahren.

Die Gewerkschaft fordert in den Tarifverhandlungen acht Prozent mehr Entgelt, aber mindestens 350 Euro mehr im Monat. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen soll am 17. und 18. Februar in Potsdam stattfinden. "Wir wollen bis zur nÀchsten Runde möglichst viel Druck aufbauen", sagte ein Sprecher von Verdi am Morgen. Weitere Streiks seien deswegen nicht ausgeschlossen.

In der vergangenen Woche hatte es schon mehrmals Warnstreiks in verschiedenen StÀdten gegeben.

@ dpa.de