ImmunityBio Aktie: FDA straft Marketing ab
26.03.2026 - 05:18:43 | boerse-global.deEin aggressives Marketing für das Krebsmedikament ANKTIVA kommt ImmunityBio teuer zu stehen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA rügte das Biotech-Unternehmen diese Woche scharf für irreführende Heilsversprechen in verschiedenen Werbekampagnen. Während die tatsächlichen Verkaufszahlen des Präparats stark steigen, schickte der behördliche Eingriff den Aktienkurs auf Talfahrt.
Falsche Versprechen im Fokus
Der Auslöser für den Kursrutsch von rund 26 Prozent am Dienstag war ein offizielles Warnschreiben der FDA. Die Behörde wirft dem Management vor, in einem Fernsehwerbespot und einem Podcast falsche Eindrücke über die Wirksamkeit von ANKTIVA erweckt zu haben. Konkret bemängelten die Aufseher Aussagen von Führungskräften, wonach das Mittel „alle Krebsarten heilen“, bei Strahlenbelastung „Krebs vorbeugen“ oder als „Krebsimpfstoff“ fungieren könne.
Diese Darstellungen weichen massiv von der tatsächlichen Zulassung ab, die sich auf eine spezifische Form von Blasenkrebs beschränkt. Zudem fehlten in den Werbematerialien wichtige Hinweise auf Risiken. Brisant an dem Vorgang: Es ist bereits die dritte Rüge der FDA wegen ähnlicher Vergehen seit September 2025. ImmunityBio muss nun innerhalb von 15 Arbeitstagen einen konkreten Maßnahmenplan zur Behebung der Verstöße vorlegen und die problematischen Inhalte entfernen.
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Starkes Wachstum als Kontrastprogramm
Der regulatorische Rückschlag überschattet eine ansonsten starke fundamentale Entwicklung des Unternehmens. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 vervielfachte sich der Nettoumsatz mit ANKTIVA im Jahresvergleich auf 113 Millionen US-Dollar – ein Plus von rund 700 Prozent. Allein im vierten Quartal erwirtschaftete das Unternehmen 38,3 Millionen US-Dollar. Auch die abgesetzte Stückzahl stieg im Jahresverlauf um 750 Prozent.
Parallel treibt das Management die internationale Expansion zügig voran. Erst am vergangenen Freitag erhielt das Medikament die Zulassung in Macau. Zuvor hatte bereits Saudi-Arabien grünes Licht für den Einsatz bei einer bestimmten Form von Lungenkrebs gegeben. Durch Vertriebspartnerschaften, unter anderem mit Accord Healthcare in der Europäischen Union, ist das Präparat mittlerweile in 33 Ländern autorisiert.
Das Unternehmen prüft das Warnschreiben aktuell und sicherte den US-Behörden volle Kooperation zu. Bis Mitte April muss das Management nun verbindlich darlegen, wie die irreführenden Kampagnen gestoppt und korrigiert werden, um weitere Sanktionen der FDA abzuwenden und den laufenden globalen Vertrieb nicht zu gefährden.
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