Verdi-Chef erhöht in Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber
03.01.2026 - 10:52:13"Wir erwarten, dass die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Januar ein Angebot vorlegen, das realitÀtstauglich ist", sagte er der "Bild". Andernfalls sei es schwer vorstellbar, in der dritten Runde im Februar zu einem Ergebnis zu kommen.
Wie umfangreich zu Protesten und Streiks aufrufen werde, hÀnge von den nÀchsten GesprÀchen ab.
Zweite Runde Mitte Januar
Nach einem ergebnislosen Auftakt treffen die Spitzen der Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb am 15. und 16. Januar erneut mit den Arbeitgebern der LandesbeschÀftigten zusammen.
Die Tarifgemeinschaft deutscher LĂ€nder (TdL) lehnt die Gewerkschaftsforderungen nach sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr aber als unbezahlbar ab. Es geht dabei um 900.000 TarifbeschĂ€ftigte im öffentlichen Dienst der LĂ€nder. Auf rund 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamte wird der Abschluss in der Regel in den einzelnen LĂ€ndern dann ĂŒbertragen. Nicht betroffen ist Hessen, hier wird separat verhandelt.
"Unsere Mitglieder erwarten zurecht mehr als nur einen Inflationsausgleich. Die Menschen mĂŒssen wieder ĂŒber mehr Kaufkraft verfĂŒgen", sagte Gewerkschaftschef Werneke. Hunderttausende Stellen im öffentlichen Dienst seien nicht besetzt, "weil die Bezahlung nicht konkurrenzfĂ€hig ist".

