Analyse: Ausbildungszahlen in maritimer Wirtschaft gestiegen
24.04.2025 - 06:14:45Es gab ungefÀhr 10.800 Auszubildende - ein Plus von 2,4 Prozent im Vorjahresvergleich. Das geht aus einer Untersuchung des Deutschen Maritimen Zentrums (DMZ) hervor. Von 2020 bis 2023 war die Zahl der Auszubildenden um 16,2 Prozent gesunken.
Dass es wieder mehr Auszubildende gibt, erklÀrt Autor Johannes Puckelwald damit, dass die Branche sich nach der Corona-Pandemie erholt habe. Wenn sich der Arbeitsmarkt verÀndere, lasse sich das ein bis drei Jahre verspÀtet an den Ausbildungszahlen ablesen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
DMZ: Branchenweit ungefÀhr 350.000 BeschÀftigte
Zur maritimen Branche zĂ€hlen unter anderem HĂ€fen, Reedereien und Werften. Laut dem Diskussionspapier gab es vergangenes Jahr insgesamt 349.000 BeschĂ€ftigte in dem Wirtschaftszweig. Der Autor nutzte Statistiken der Bundesagentur fĂŒr Arbeit, Verbandsdaten, Studien und Befragungen, um die Zahlen zu ermitteln, wie es in der Untersuchung heiĂt.
Das 2017 in Hamburg gegrĂŒndete DMZ hat den Auftrag, die WettbewerbsfĂ€higkeit der maritimen Branche zu stĂ€rken. Dem Zentrum gehören das Bundesverkehrsministerium, die fĂŒnf norddeutschen LĂ€nder und BranchenverbĂ€nde an. Eine vorlĂ€ufige Analyse des Diskussionspapiers hatte das DMZ im November vergangenen Jahres vorgestellt.

