Weniger NeuvertrÀge zu dualen Ausbildungen
14.04.2026 - 08:38:24 | dpa.de461.800 neue VertrĂ€ge bedeuteten einen RĂŒckgang um 2,8 Prozent im Vergleich zum Jahr davor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Auch 2024 war die Zahl der neuen Auszubildenden gesunken, nachdem in den Jahren 2021 bis 2023 noch leichte ZuwĂ€chse nach der Corona-Flaute zu verzeichnen waren.
Mit dem RĂŒckgang der AusbildungsanfĂ€nger ĂŒber zwei Jahre in Folge ist auch die Gesamtzahl der Auszubildenden gesunken: um 0,8 Prozent auf 1.207.900 Personen. GröĂter Bereich bleibt Industrie und Handel mit etwa 677.100 Auszubildenden vor dem Handwerk (342.700) und den freien Berufen (113.100).
Junge MĂ€nner sind mit einem Anteil von 64 Prozent deutlich stĂ€rker in den Ausbildungsberufen vertreten als junge Frauen. Besonders hoch ist der mĂ€nnliche Anteil bei BerufsanfĂ€ngern im Handwerk mit 81 Prozent und in der Landwirtschaft mit 74 Prozent. Junge Frauen sind eher in den freien Berufen wie medizinische Fachangestellte oder Rechtsanwaltsfachangestellte (89 Prozent) oder im Ăffentlichen Dienst (63 Prozent) zu finden.
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