Zahl der ErwerbstÀtigen nicht mehr gestiegen
02.01.2026 - 09:05:49 | dpa.deLaut einer ersten SchĂ€tzung des Statistischen Bundesamtes waren 2025 rund 46,0 Millionen Menschen erwerbstĂ€tig. Das waren 5.000 Personen weniger als im Jahr zuvor. Damit ist der seit 2021 anhaltende Positivtrend zu Ende gegangen. Zuletzt hatte es im Corona-Jahr 2020 einen RĂŒckgang gegeben.
Nach den Erhebungen sind vor allem im produzierenden Gewerbe (minus 1,8 Prozent), am Bau (minus 0,9 Prozent) sowie in Fischerei, Land- und Forstwirtschaft (minus 0,5 Prozent) Jobs verloren gegangen. Im ohnehin dominierenden Dienstleistungsbereich wuchs die Zahl der BeschÀftigten hingegen noch einmal um 0,5 Prozent.
Demografischer Wandel macht sich bemerkbar
Als GrĂŒnde fĂŒr die Stagnation nennt das Statistikamt neben der schwachen Konjunktur die immer stĂ€rkeren Effekte des demografischen Wandels. FĂŒr die ausscheidenden geburtenstarken JahrgĂ€nge rĂŒcken immer weniger junge ErwerbstĂ€tige nach. Weiterhin wanderten auslĂ€ndische ArbeitskrĂ€fte zu und Frauen sowie Ă€ltere Menschen beteiligten sich zunehmend am Erwerbsleben.
Dem Bundesamt zufolge arbeiten drei von vier Menschen in Deutschland als Dienstleister. Zuletzt wuchs vor allem der öffentliche Bereich einschlieĂlich des Gesundheitswesens. Weiterhin rĂŒcklĂ€ufig ist die Zahl der SelbststĂ€ndigen und ihrer mithelfenden Familienangehörigen, die zusammen noch 3,7 Millionen ErwerbstĂ€tige ausmachen.
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