GeldwÀsche nicht verhindert - Schweizer Bank verurteilt
22.08.2025 - 17:07:58 | dpa.deSafra Sarasin AG zu einer Millionenstrafe verurteilt. Die Bank habe zwischen 2011 und 2014 nicht genĂŒgend getan, um GeldwĂ€sche zu verhindern. Eine ehemalige Vermögensverwalterin wurde zu sechs Monaten Haft auf BewĂ€hrung verurteilt.
Den Umfang der Straftat bezifferte die Bundesanwaltschaft mit 71 Millionen Franken (rund 75 Mio. Euro). Die BuĂe betrĂ€gt 3,5 Millionen Franken.
Die Ermittlungen in der "AffĂ€re Lava Jato" begannen 2018, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Bei der Bank seien Konten genutzt worden, um Schmiergeldzahlungen von Unternehmen aus der Erdöl- und Baubranche zu empfangen und weiterzuleiten. Gelder seien an FĂŒhrungskrĂ€fte des staatlichen brasilianischen Erdölunternehmens Petrobras geflossen.
Auch Petrobras hatte Konten bei der ehemaligen Schweizer Privatbank Sarasin, die seit mehr als zehn Jahren zur brasilianischen Safra-Gruppe gehört. "Diese Fehlleistungen beeintrÀchtigten die IntegritÀt des Schweizer Finanzplatzes", teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die Parteien hÀtten auf Einspruch gegen den Strafbefehl verzichtet, er sei also rechtskrÀftig.
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