Frankreich, Inflation

Frankreich: Inflation legt weiter deutlich zu - Jahresrate von 1,9 Prozent

31.03.2026 - 09:15:04 | dpa.de

In Frankreich hat sich die zuletzt vergleichsweise schwache Inflation durch die Folgen des Ölpreisschocks im Zuge des Iran-Kriegs weiter spĂŒrbar verstĂ€rkt.

Im MĂ€rz legten die fĂŒr europĂ€ische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 1,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Im Februar hatte die französische Inflation bei 1,1 Prozent gelegen und im Januar nur bei 0,4 Prozent.

Analysten hatten den Anstieg der Jahresrate im MÀrz in diesem Umfang erwartet. Im Vergleich zu anderen LÀndern der Eurozone ist die Teuerung in Frankreich weiter eher moderat. In Deutschland liegt die Inflationsrate deutlich höher und erreichte im MÀrz bei 2,7 Prozent den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.

Wie das Statistikamt weiter mitteilte, stiegen die französischen Verbraucherpreise im MĂ€rz um 1,1 Prozent im Monatsvergleich und damit etwas stĂ€rker als erwartet. Trotz der stĂ€rkeren Teuerung liegt die Inflation in der zweitgrĂ¶ĂŸten Eurozonen-Volkswirtschaft nach wie vor deutlich unter der Zielmarke der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB), die fĂŒr den gesamten Euroraum eine Inflation von mittelfristig zwei Prozent anstrebt.

Angetrieben wurde die Teuerung durch einen krĂ€ftigen Anstieg der Preise fĂŒr Energie. Diese hatte sich in den Monaten zuvor noch verbilligt. Der Anstieg der Preise fĂŒr frische Lebensmittel fiel im MĂ€rz schwĂ€cher aus als die allgemeine Teuerung.

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