Satellitenstart, Firma

Satellitenstart japanischer Firma gescheitert - Rakete explodiert

13.03.2024 - 06:22:48

In Japan ist der Satellitenstart eines Privatunternehmens mit der Explosion der TrÀgerrakete fehlgeschlagen.

Wie japanische Medien am Mittwoch berichteten, wurde kurz nach dem Start der 18 Meter langen TrĂ€gerrakete "Kairo" aus zunĂ€chst unbekannter Ursache die Selbstzerstörung ausgelöst. Das in Tokio ansĂ€ssige Unternehmen Space One wollte demnach als erste Privatfirma von Japans kommerziellem Weltraumbahnhof Space Port Kii in Kushimoto in der westlichen PrĂ€fektur Wakayama einen Satelliten in die Erdumlaufbahn schicken. Der Grund fĂŒr den gescheiterten Start werde untersucht, hieß es.

Dagegen war Japans staatlicher Raumfahrtagentur Jaxa kĂŒrzlich nach einem ersten Fehlschlag der Start der neuen TrĂ€gerrakete H3 geglĂŒckt. Die Rakete hob im vergangenen Monat von Japans staatlichem Weltraumbahnhof Tanegashima im SĂŒdwesten des fernöstlichen Inselreichs mit einer Satellitenattrappe sowie zwei winzigen Satelliten an Bord ab. Mit dem Neustart wollte die Raumfahrtagentur Jaxa Zweifel an der ZuverlĂ€ssigkeit der neuen TrĂ€gerrakete ausrĂ€umen. Bei einem ersten Startversuch im vergangenen Jahr hatte der Antrieb der zweiten Raketenstufe nicht gezĂŒndet. Da die Mission keine Aussicht auf Erfolg hatte, war kurz nach dem Abheben die Selbstzerstörung ausgelöst worden.

Die H3 ist der Nachfolger der zuverlĂ€ssigen H2A-Rakete und Japans erste Neuentwicklung einer eigenen großen TrĂ€gerrakete seit rund 30 Jahren. Die H3 gilt als leistungsstĂ€rker, billiger und sicherer als die H2A, die im neuen GeschĂ€ftsjahr, das am 1. April beginnt, ausgemustert werden soll.

@ dpa.de