Indische Polizei zerschlägt Cyber-Betrugsringe mit Millionen-Schaden
25.01.2026 - 07:09:11Indische Ermittler haben mehrere hochprofessionelle Cyberkriminalitäts-Netzwerke ausgehoben. Die Banden nutzten gefälschte Trading-Apps und bösartige Software, um Bürger um umgerechnet viele Millionen Euro zu betrügen. Die landesweiten Festnahmen zeigen die wachsende Gefahr für die digitale Finanzsicherheit.
Die koordinierten Razzien am Wochenende in mehreren Bundesstaaten offenbaren die ausgeklügelten Methoden der Täter. Sie nutzten gezielt menschliche Schwächen aus, um an Geld und Daten zu gelangen. Für Verbraucher ist das ein deutlicher Warnschuss, gerade bei unerwarteten Kontaktaufnahmen.
Eines der größten ausgehobenen Netzwerke soll Anleger um umgerechnet über 30 Millionen Euro betrogen haben. Die Delhi Police nahm vier mutmaßliche Haupttäter in Kolkata und Lucknow fest. Die Masche: Die Betrüger lockten Opfer mit Versprechen hoher Börsengewinne auf eine gefälschte Handelsplattform.
Die dazu angebotene App zeigte den Nutzern manipulierte Gewinne an – ein Trick, um sie zu immer höheren Einzahlungen zu bewegen. Um den Schein der Legalität zu wahren, gründete die Bande über 105 Scheinfirmen und nutzte mehr als 260 Bankkonten zur Geldwäsche. Wollten Opfer ihr “Vermögen” auszahlen, verlangten die Täter plötzlich Fantasie-Steuern und -Gebühren, bevor der Kontakt abbrach.
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KYC-Betrug: Zugriff per bösartiger App
In einem zweiten Fall ging die Polizei gegen eine Bande vor, die sich als Bankangestellte ausgab. Vier Festnahmen erfolgten in Jharkhand und West Bengal. Die Masche: Die Täter kontaktierten Bankkunden und drängten sie unter einem Vorwand, ihre KYC-Daten („Know Your Customer“) zu aktualisieren.
Dazu schickten sie einen Link per WhatsApp, der eine schädliche APK-Datei zum Download zwang. Diese Software, die nicht aus offiziellen App-Stores stammte, gab den Kriminellen vollen Fernzugriff auf das Smartphone und die Banking-Apps des Opfers. So konnten sie in dessen Namen Kredite aufnehmen und Geld überweisen.
E-Challan-Falle und verschleierte Geldwege
Ein drittes Netzwerk aus Rajasthan nutzte angebliche Strafzettel (E-Challans) als Köder. Opfer erhielten WhatsApp-Nachrichten zu angeblichen Verkehrsverstößen mit einem Link. Klickten sie darauf, wurde ebenfalls Schadsoftware installiert, die Kreditkartenbetrug ermöglichte.
Besonders ist die Geldwäsche-Methode: Die gestohlenen Beträge leiteten die Täter über zahlreiche FASTag-Mautzahlungen um und tauschten sie dann in Amazon-Gutscheine, um die Spur zu verwischen. Bei der Razzie beschlagnahmte die Polizei 70 Handys, 467 SIM-Karten und mehrere Laptops – ein Beleg für das industrielle Ausmaß der Operation.
Analyse: Der Mensch bleibt das schwächste Glied
Die spektakulären Festnahmen zeigen ein grundsätzliches Problem: Trotz hoher Investitionen der Banken in Sicherheitstechnik zielen Betrüger erfolgreich auf den Nutzer ab. Sie erzeugen Druck (“Dringende KYC-Aktualisierung!”) oder verlockende Angebote (“Sichere Trader-Gewinne!”), um Sicherheitsvorsicht auszuhebeln.
Der massive Missbrauch von APK-Dateien ist alarmierend. Diese Anwendungsdateien für Android umgehen die Sicherheitsprüfungen der offiziellen Stores. Experten raten eindringlich: Nie Software über Links aus Nachrichten installieren, die Banken, Behörden oder unbekannte Absender schicken. Ein Klick kann genügen, um Kriminellen die finanzielle Kontrolle zu übergeben.
Ausblick: Mehr Aufklärung als Schlüssel zur Abwehr
Nach den Zerschlagungen wird der Fokus auf der Fortsetzung der Fahndung und noch mehr Verbraucheraufklärung liegen. Banken dürften ihre Echtzeit-Überwachung ausbauen und Warnkampagnen intensivieren.
Für Verbraucher lautet die wichtigste Lektion: Skepsis und direkte Rückfrage. Seriöse Institute fordern nie sensible Daten per Nachricht an oder verlangen Software-Downloads. Bei Verdacht sollte man sich stets über die offizielle Hotline oder in der Filiale rückversichern. In der digitalen Welt ist der informierte und vorsichtige Nutzer die wichtigste Verteidigungslinie.
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