Industrie-Verband: Fahrrad-Markt wÀchst wieder
Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 12:57 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDem Herstellerverband ZIV zufolge stieg die inlÀndische Produktion von FahrrÀdern in den ersten sechs Monaten um 6 Prozent und bei den ökonomisch wichtigeren E-Bikes um 4 Prozent. Zudem seien die WerkstÀtten gut ausgelastet, und der Handel verzeichne deutliche ZuwÀchse mit Ersatzteilen und Zubehör.
Die HĂ€ndler bestellten zwar weiterhin mit Bedacht, doch gleichzeitig wurden die LagerĂŒberhĂ€nge aus den Vorjahren "gröĂtenteils" abgebaut, wie der Verband berichtet. Der Absatz von FahrrĂ€dern stieg um annĂ€hernd 10 Prozent und der von E-Bikes um 2 Prozent. Schon im vergangenen Jahr gab es in Deutschland einen Bestand von mehr als 90 Millionen RĂ€dern, also deutlich mehr als Einwohner.
Kater nach Corona-Hoch
Nach einem Hoch wĂ€hrend der Corona-Pandemie hat die Fahrradbranche einige schwierige Jahre hinter sich, die von Ăberproduktion, sinkender Nachfrage und fallenden Preisen geprĂ€gt waren. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 1,9 Millionen FahrrĂ€der und E-Bikes hergestellt. Das waren 1,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Verkauft wurden einschlieĂlich der Importe rund 3,8 Millionen Einheiten und damit weniger als vor Corona. Der Umsatz fiel um 7,7 Prozent auf 5,85 Milliarden Euro.
Die Halbjahreszahlen zeigten nun, dass die Talsohle ĂŒberwunden sei, erklĂ€rte ZIV-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Burkhard Stork. "Der positive Trend stimmt uns zuversichtlich, wir wissen, dass die Nutzung von Fahrrad und E-Bike sanft steigt und unser Markt langfristig stabil ist."
