ING-Kunden, Visier

ING-Kunden im Visier raffinierter Phishing-Welle

27.01.2026 - 23:09:12

Betrüger nutzen gefälschte Sicherheitswarnungen, um an Online-Banking-Daten von ING-Kunden zu gelangen. Die Nachrichten erzeugen gezielt Zeitdruck und imitieren die Bank-Website täuschend echt.

Eine neue Phishing-Kampagne zielt gezielt auf Kunden der ING-Bank ab. Betrüger versenden massenhaft gefälschte E-Mails und SMS, um an Online-Banking-Daten zu gelangen. Sie geben vor, ein neues „Tan-App-Sicherheitssystem“ müsse dringend aktiviert werden.

Die Nachrichten sind darauf ausgelegt, durch erzeugten Zeitdruck die Vorsicht der Nutzer zu umgehen. Sie drohen mit Kontosperrungen und verweisen auf ein angebliches App-Update aus dem vergangenen Jahr. Klickt das Opfer auf den Link, landet es auf einer täuschend echten Fälschung der ING-Website.

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So erkennen Sie die Betrugsversuche

Die gefälschten Nachrichten weisen typische Merkmale auf, die sie entlarven. Wer diese kennt, kann sich wirksam schützen.

  • Unpersönliche Anrede: Seriöse Banken schreiben Sie mit Ihrem vollständigen Namen an. Phishing-Mails beginnen oft mit „Sehr geehrte Kundin“ oder „Sehr geehrter Kunde“.
  • Erzeugter Zeitdruck: Drohungen wie „Ihr Konto wird gesperrt“ sollen zu unüberlegten Klicks verleiten.
  • Aufforderung zum Klicken: Die Bank bittet Sie niemals per E-Mail oder SMS, über einen Link sensible Daten einzugeben. Das ist das entscheidende Alarmzeichen.
  • Formale Fehler: Oft verraten sich die Nachrichten durch Rechtschreib- oder Grammatikfehler.

Die wichtigsten Schutzregeln für Bankkunden

Angesichts der professionellen Angriffe ist Wachsamkeit das beste Mittel. Halten Sie sich an diese grundlegenden Sicherheitsregeln.

Klicken Sie niemals auf Links in unaufgeforderten Nachrichten, die Bankdaten abfragen. Rufen Sie das Online-Banking stets über die offizielle App oder durch manuelle Eingabe der Webadresse auf. Bei Unsicherheit kontaktieren Sie Ihre Bank direkt – nutzen Sie dazu aber nicht die Kontaktdaten aus der verdächtigen Nachricht.

Was tun, wenn Sie doch geklickt haben? Handeln Sie sofort: Sperren Sie Ihren Online-Zugang und alle Karten über den Sperr-Notruf (116 116). Melden Sie den Vorfall Ihrer Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Immer raffinierter: Warum Phishing zum Dauerproblem wird

Phishing auf Bankkunden ist kein neues, aber ein wachsendes Problem. Die Methoden der Täter werden stetig besser. Die aktuelle Masche spielt geschickt mit dem Sicherheitsbedürfnis der Kunden.

Verbraucherschützer warnen: Die zunehmende Nutzung von Smartphones für Bankgeschäfte vergrößert die Angriffsfläche. Auf kleinen Bildschirmen fallen Warnsignale wie gefälschte Adressen leichter übersehen werden. Die effektivste Verteidigung bleibt ein kritisches Bewusstsein für die Tricks der Betrüger.

@ boerse-global.de