ROUNDUPIAEA, SchÀden

Neue SchÀden an GebÀuden iranischer Atomanlage

03.03.2026 - 11:13:26 | dpa.de

Inmitten der Angriffe Israels und der USA gegen den Iran hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) neue SchÀden an EingangsgebÀuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestÀtigt.

Die Organisation geht nicht davon aus, dass RadioaktivitÀt freigesetzt und die Anlage weiter beschÀdigt worden ist, wie sie mitteilte.

Israel und die Vereinigten Staaten hatten bereits im vergangenen Sommer Einrichtungen des iranischen Atomprogramms bombardiert und schwer beschÀdigt - darunter auch Natans, wo die Anlage zur Anreicherung von Uran steht. Die Technologie kann zur Herstellung von Reaktor-Brennstoff oder auch Atomwaffen genutzt werden - Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.

ZunĂ€chst widersprĂŒchliche Angaben

Am Montag hatte IAEA-Chef Rafael Grossi in einer Sondersitzung des IAEA- Gouverneursrates noch berichtet, dass es im Zuge der jĂŒngsten israelischen und US-amerikanischen Angriffe keine Anzeichen auf Treffer oder SchĂ€den an Atomanlagen des Iran gebe. Teherans Vertreter bei der IAEA, Resa Nadschafi, hatte dagegen von einem Angriff auf die Anlage in Natans gesprochen.

Irans Atomchef Mohamed Eslami verurteilte die Angriffe in einem Schreiben an IAEA-Chef Grossi scharf, wie die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtete. Er forderte die UN-AtomwÀchter auf, die Luftangriffe zu verurteilen. Seinen Worten nach erfolgte der Angriff in Natans bereits am Sonntag.

Atomverhandlungen erneut gescheitert

Vor den aktuellen israelisch-amerikanischen Angriffen hatten Regierungsvertreter aus Teheran und Washington ĂŒber das umstrittene Atomprogramm verhandelt. Am vergangenen Donnerstag noch waren Delegationen beider Staaten zu einer dritten GesprĂ€chsrunde dieses Jahr in Genf zusammengekommen. Einen Durchbruch gab es nicht. Zuvor hatte US-PrĂ€sident Donald Trump der iranischen FĂŒhrung ein Ultimatum fĂŒr eine Einigung gesetzt.

Die USA wollten mit den Verhandlungen erreichen, dass die FĂŒhrung in Teheran daran gehindert wird, Atomwaffen zu entwickeln. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigte sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug forderte Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen.

Noch wĂ€hrend der Atomverhandlungen mit den USA hat sich der Iran nach Darstellung Washingtons gerĂŒhmt, genug hochangereichertes Uran fĂŒr elf Atombomben zu besitzen. Dies sagte der US-Sondergesandte Steve Witkoff in einem Interview mit dem Sender Fox News.

Atomanlagen bereits im Sommer 2025 bombardiert

Im Sommer 2025 hatten die USA mit Tarnkappenbombern und Marschflugkörpern die drei wichtigsten iranischen Atomanlagen attackiert. Ziel waren die Urananreicherungsanlagen in Natans und Fordo sowie ein großes Nuklearzentrum bei Isfahan. US-PrĂ€sident Trump sprach damals von einer völligen Zerstörung der Anreicherungsanlagen. Eine erste EinschĂ€tzung des MilitĂ€rgeheimdienstes DIA sah das iranische Atomprogramm dagegen nur um einige Monate zurĂŒckgeworfen. Die Angriffe erfolgten damals nur einen Tag vor einer geplanten sechsten Verhandlungsrunde zwischen Iran und den USA.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis  Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
boerse | 68630643 |