Maduro, Anschlag

Maduro: Anschlag auf US-Botschaft in Caracas vereitelt

07.10.2025 - 06:47:43 | dpa.de

Inmitten der Spannungen zwischen Venezuela und den USA hat das sĂŒdamerikanische Land eigenen Angaben zufolge einen Anschlag auf die US-Botschaft in der Hauptstadt Caracas vereitelt.

Der Anschlag habe als Provokation dienen sollen, um eine Eskalation der Gewalt gegen Venezuela auszulösen, zitierte die Nachrichtenagentur AVN StaatsprĂ€sident NicolĂĄs Maduro. Die mutmaßlichen Verantwortlichen befĂ€nden sich noch im Lande und wĂŒrden nun gesucht.

Die Spannungen zwischen den beiden LĂ€ndern waren zuletzt auch wegen des mutmaßlichen Drogenschmuggels in die USA gewachsen. Das US-MilitĂ€r hatte in den vergangenen Wochen nach Angaben von PrĂ€sident Donald Trump in der Karibik mehrfach mutmaßlich mit Drogen beladene Boote angegriffen. Bei den Angriffen sollen bisher mehr als 20 Menschen getötet worden sein. Das Vorgehen sorgte fĂŒr viel Kritik, auch weil die US-Regierung zunĂ€chst keine Angaben dazu machte, auf welcher rechtlichen Grundlage sie handelte.

"New York Times": Trump bricht diplomatische GesprÀche mit Caracas ab

Zudem sei Trump zunehmend frustriert darĂŒber, dass der autoritĂ€r regierende Maduro den Forderungen der USA nicht nachkomme, freiwillig die Macht abzugeben, schreibt die "New York Times". Auch Ă€rgere Trump, dass venezolanische Regierungsvertreter weiterhin behaupteten, sie seien nicht am Drogenhandel beteiligt. Der US-PrĂ€sident habe deshalb vergangenen Donnerstag angeordnet, die diplomatischen BemĂŒhungen einzustellen.

Auch direkte GesprĂ€che mit Trumps Sondergesandten Richard Grenell und Maduro sollten abgebrochen werden, so die Zeitung. "Dieser Schritt ebnet den Weg fĂŒr eine mögliche militĂ€rische Eskalation gegen DrogenhĂ€ndler oder die Regierung von NicolĂĄs Maduro", schreibt die "New York Times".

Maduro schrieb Medienberichten zufolge derweil einen Brief an Papst Leo XIV. mit der Bitte, dabei zu helfen, den Frieden im Land zu erhalten. Weitere Details dazu wurden nicht bekannt. Maduro war seinem politischen Ziehvater Hugo ChĂĄvez nach dessen Tod 2013 an der Macht gefolgt. Seitdem hĂ€lt er sich trotz VorwĂŒrfen der Manipulation bei mehreren Wahlen an der Spitze des ölreichen, aber in einer tiefen wirtschaftlichen und politischen Krise verstrickten Landes.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis   Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | boerse | 68253029 |