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Intel Arc Pro B70: 32-GB-Grafikkarte für KI-Workstations

26.03.2026 - 02:59:43 | boerse-global.de

Intel stellt die Arc Pro B70 und B65 mit Battlemage-Architektur vor, die mit hohem Speicher und KI-Leistung Nvidias Workstation-Dominanz herausfordern. Die Karten sind ab sofort erhältlich.

Intel Arc Pro B70: 32-GB-Grafikkarte für KI-Workstations - Foto: über boerse-global.de
Intel Arc Pro B70: 32-GB-Grafikkarte für KI-Workstations - Foto: über boerse-global.de

Intel greift mit neuen Grafikkarten den Profi-Markt an. Die Arc Pro B70 und B65 setzen auf die neue „Big Battlemage“-Architektur und bieten mit 32 GB Speicher ungewöhnlich viel RAM für KI-Inferenz und professionelle Visualisierung. Das Ziel: Nvidias Dominanz in Workstations brechen.

Big Battlemage: Architektur für KI und Profis

Der Kern der neuen Serie ist die Xe2-„Battlemage“-Mikroarchitektur. Die Top-Karte Arc Pro B70 nutzt den vollständigen BMG-G31-Chip mit 32 Xe2-HPG-Kernen und 32 Raytracing-Einheiten. Sie erreicht eine theoretische Rechenleistung von 22,9 TFLOPS (FP32) und bis zu 367 TOPS für KI-Operationen (INT8). Ihr Leistungsbedarf ist flexibel zwischen 160 und 290 Watt einstellbar.

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Das kleinere Modell Arc Pro B65 nutzt den gleichen chip, aber mit reduzierter Konfiguration (20 Xe2-Kerne, 197 TOPS). Beide Karten teilen sich jedoch den entscheidenden Vorteil: 32 GB GDDR6-Speicher mit einer Bandbreite von 608 GB/s. Diese hohe Speicherkapazität ist für große KI-Modelle und komplexe Texturen essenziell. Zudem unterstützen die Karten PCIe 5.0, DisplayPort 2.1 und bieten ECC-Speicherkorrektur für professionelle Zuverlässigkeit.

KI-Leistung: Doppelte Effizienz gegenüber Nvidia?

Intel positioniert die B70 als wertige Alternative zu Nvidias RTX Pro 4000. In eigenen Demos zeigte der Konzern, dass die Karte in bestimmten KI-Inferenz-Szenarien bis zu doppelt so viele „Tokens pro Dollar“ liefern kann. Dank des großen Speichers sollen Kontextfenster unterstützt werden, die 2,2-mal größer sind als bei Konkurrenzkarten mit weniger VRAM.

Das ist besonders für die Arbeit mit großen Sprachmodellen wie Llama 3.1 relevant. In Multi-User-Umgebungen soll der Durchsatz laut Intel um bis zu 85 % höher sein. Auch die Latenz bis zum ersten Token soll in solchen Workloads bis zu 6,2-mal schneller sein – ein wichtiger Faktor für KI-Chat-Anwendungen.

Auch in klassischen Profi-Anwendungen zeigt die B70 deutliche Sprünge. Im SPECviewperf 15-Benchmark liegt sie im geometrischen Mittel etwa 38 % über dem Vorgänger Arc Pro B60, in einzelnen Engineering-Suites sogar bis zu 69 %.

Verfügbarkeit und Preis: Partner bringen Vielfalt

Die Intel Arc Pro B70 ist ab sofort (26. März 2026) erhältlich. Der UVP für das Referenzdesign liegt bei 949 US-Dollar. Intel setzt stark auf ein breites Partnernetzwerk, das verschiedene Kühllösungen und Formfaktoren anbieten wird. Dazu zählen ARKN, ASRock, Gunnir, Maxsun und Sparkle sowie Industriespezialisten wie Senao.

Die Arc Pro B65 wird dagegen ausschließlich über Board-Partner vertrieben und kommt Mitte April 2026 auf den Markt. Ihr Preis wird voraussichtlich zwischen 700 und 800 US-Dollar liegen. Sie bietet damit einen günstigen Einstieg für Entwickler, die viel Speicher, aber nicht die maximale Rechenleistung benötigen.

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Intel hat zudem seine Profi-Software aktualisiert. Die GPUs sind vollständig für Open-Source-Frameworks wie PyTorch und vLLM validiert, was den Wechsel von proprietären Ökosystemen erleichtern soll – besonders in Linux-basierten Workstations.

Marktkontext: Intels Fokus auf profitable KI-Segmente

Der Launch fällt in eine Phase intensiven Wettbewerbs um KI-Hardware. Indem Intel die „Big Battlemage“-Architektur zuerst für Workstations nutzt, priorisiert es klar die profitablen Profi- und KI-Sektoren vor dem volatilen Gaming-Market. Die Entscheidung, 32 GB Speicher in einer Sub-1000-Dollar-Karte anzubieten, ist ein aggressiver Schachzug, der die Konkurrenz zum Umdenken zwingen könnte.

Für die Zukunft deutet der Erfolg dieser GPUs auf eine breitere Einführung der Architektur in anderen Segmenten hin. Zunächst bleibt der Fokus auf professionelle Anwender. Intel will die Multi-GPU-Validierung ausbauen, um mit mehreren B70- oder B65-Karten Speicherkapazitäten von über 128 GB in einer Workstation zu ermöglichen. Mit dieser Skalierbarkeit und der aggressiven Preisgestaltung will sich Intel 2026 als führender Anbieter von KI-fähiger Workstation-Hardware etablieren.

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