iPhone 18 Pro: Satelliten-5G für Internet aus dem All
11.02.2026 - 20:11:12Apple könnte mit dem iPhone 18 Pro einen Quantensprung in der Mobilkommunikation schaffen. Neue Berichte deuten darauf hin, dass das kommende Spitzenmodell einen vollen 5G-Zugang per Satellit erhalten soll – weitab jeder Funkzelle.
Die Informationen, die am Mittwoch an die Öffentlichkeit gelangten, beschreiben einen in-house entwickelten Modem-Chip mit dem Codenamen C2. Dieser soll erstmals den NR-NTN-Standard (New Radio Non-Terrestrial Networks) unterstützen. Diese Technik ist die Voraussetzung für einen direkten 5G-Datenaustausch zwischen Smartphone und Satelliten im niedrigen Erdorbit. Bislang ist die iPhone-Satellitenfunktion auf Notfall-Nachrichten beschränkt.
Vom Notfalltool zum Alltags-Internet
Die Revolution wäre gewaltig. Statt nur SOS-Texte zu senden, könnten Nutzer in entlegenen Gebieten plötzlich hochauflösende Videos streamen, Navigationsdaten laden oder Videotelefonate führen. Für Wanderer, Segler oder Einsatzkräfte in Katastrophengebieten würde sich die Welt vernetzen, wo heute Funkstille herrscht.
Apples Satellitenpläne sind langfristig angelegt. Seit dem iPhone 14 baut der Konzern die Infrastruktur auf, zunächst als Lebensretter in Notsituationen. Die Vision ging aber immer darüber hinaus. Berichte über eine spezielle API legen nahe, dass auch Drittanbieter-Apps wie Karten- oder Messengerdienste künftig die Satellitenverbindung nutzen könnten.
Technischer Kern: Der eigene C2-Modem-Chip
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Hardware. Die Entwicklung eigener Modem-Chips ist für Apple ein strategisches Ziel, um sich von Zulieferern wie Qualcomm unabhängiger zu machen und die Performance zu optimieren. Der C2-Chip wäre der bisherige Höhepunkt dieser Bemühungen.
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Die NR-NTN-Technologie kann auf zwei Wegen funktionieren: Entweder stellt das Smartphone eine Direktverbindung zum Satelliten her. Oder die Satelliten dienen als Backhaul, um entlegene Mobilfunkmasten an das Kernnetz anzubinden. Welchen Weg Apple wählt, ist noch unklar. Ein Hybridmodell, das die Netzbetreiber einbindet, wäre wahrscheinlich – es würde deren Reichweite erweitern, anstatt sie zu umgehen.
Wettlauf um die globale Abdeckung
Apple ist mit dieser Ambition nicht allein. Der globale Trend geht klar in Richtung Direct-to-Device-Satellitenkommunikation. Auch Konkurrenten wie Huawei arbeiten an ähnlichen Lösungen. Es entsteht ein neues Wettrennen um die lückenlose globale Vernetzung.
Die Auswirkungen auf die Mobilfunkbranche wären tiefgreifend. Traditionelle Netzbetreiber müssten sich neu erfinden, wenn die Abhängigkeit von bodengebundenen Masten schwindet. Das ultimative Ziel – der vollständige Ersatz terrestrischer Netze – ist jedoch noch ferne Zukunft. Dafür müsste die Satelliten-Infrastruktur massiv ausgebaut werden.
Wann kommt die Revolution?
Die ersten Berichte konzentrieren sich auf die iPhone-18-Pro-Modelle, die voraussichtlich im Herbst 2026 vorgestellt werden. Die Technologie könnte später in günstigere Geräte einfließen. Entscheidend für den Erfolg sind neben der Hardware auch die Partnerschaften. Apple arbeitet bereits mit dem Satellitenbetreiber Globalstar zusammen; weitere Allianzen sind denkbar.
Bleibt die Frage: Wird Apple den großen Wurf schaffen? Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wäre das iPhone 18 Pro kein einfaches Update, sondern ein Wendepunkt. Die Art, wie und wo wir uns vernetzen, stünde vor einer fundamentalen Veränderung.
@ boerse-global.de
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