iPhone-Sicherheit: Tastatur und Kurzbefehle im Visier
26.01.2026 - 13:22:12Apple kämpft gegen zwei aktiv genutzte Zero-Day-Lücken. Die Schwachstellen in der WebKit-Engine bedrohen alltägliche Funktionen wie Tastatureingabe und Kurzbefehle. Sicherheitsexperten warnen vor automatisierten Angriffen über scheinbar harmlose Systembereiche.
Die kritischen Lücken mit den Bezeichnungen CVE-2025-43529 und CVE-2025-14174 werden bereits für gezielte Angriffe ausgenutzt. Dabei handelt es sich um einen “Use-After-Free”-Fehler und eine Speicherbeschädigung in WebKit. Diese Engine steckt nicht nur im Safari-Browser, sondern in vielen iOS-Systemkomponenten.
Das gefährliche Ergebnis: Angreifer können beliebigen Code ausführen, sobald ein Nutzer manipulierte Webinhalte verarbeitet. Apple bestätigt die aktive Ausnutzung und unterstreicht damit die Dringlichkeit der aktuellen Updates.
Kurzbefehle: Die versteckte Gefahr
Ein oft übersehener Angriffsweg führt über die Kurzbefehle-App. Ihre Automatisierungsfunktionen können ungewollt als Brückenkopf für die WebKit-Exploits dienen. Warum? Kurzbefehle führen oft Aktionen wie “Inhalte von URL abrufen” im Hintergrund aus – und triggern so die Lücken, ohne dass Safari geöffnet wird.
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Die tiefen Systemrechte der Kurzbefehle machen die Sache brisant:
* Zugriff auf Kontakte, Standort oder die Zwischenablage
* Möglichkeit für weitreichende Datenabflüsse nach einem erfolgreichen Exploit
Sicherheitsfirmen raten deshalb, automatische Web-Interaktionen in Kurzbefehlen vorübergehend zu deaktivieren. Besonders riskant ist der Download nicht verifizierter Kurzbefehle aus Drittquellen.
Wenn die Tastatur zum Risiko wird
Neben WebKit rückt die Sicherheit der Tastatureingabe in den Fokus. Schadsoftware, die durch Speicherlücken wie CVE-2025-14174 eindringt, könnte Eingaben überwachen oder die Tastatur-Overlay-Ebene manipulieren.
Die jüngsten Updates adressieren auch Probleme in Verbindung mit “Type to Siri” und der Tastaturstabilität. Die Tastatur bleibt als primäre Schnittstelle für Passwörter und Finanzdaten ein sensibles Ziel. Unerklärliche Verzögerungen bei der Eingabe oder ein plötzliches Verschwinden der Tastatur können – in seltenen Fällen – auf Hintergrundaktivitäten hindeuten.
Angriffe werden immer raffinierter
Die aktuelle Lücken-Welle markiert einen Wendepunkt. Angreifer bewegen sich weg von simplen “One-Click”-Exploits hin zu komplexen Angriffsketten. Diese nutzen Systemautomatismen wie Kurzbefehle oder Hintergrund-Rendering aus – oft ohne Interaktion des Nutzers.
Im Vergleich zu Vorjahresvorfällen zielen die aktuellen Exploits nicht auf spezifische Apps, sondern auf die fundamentale Infrastruktur des Betriebssystems. Für Unternehmen bedeutet das: Mobile-Device-Management-Richtlinien müssen Updates schneller erzwingen und den Einsatz komplexer Kurzbefehle auf Firmengeräten möglicherweise einschränken.
Was kommt als nächstes?
Experten erwarten in den kommenden Wochen weitere “Rapid Security Responses” von Apple. Die Sicherheitsarchitektur von iOS wird voraussichtlich weiter gehärtet, besonders dort, wo Web-Inhalte außerhalb des Browsers verarbeitet werden.
Für Nutzer bleibt die wichtigste Maßnahme simpel: verfügbare Updates sofort installieren. Die Diskussion um die Sicherheit von Automatisierungstools wie Kurzbefehlen wird anhalten. Bis zu möglichen strengeren Sandbox-Regeln in künftigen iOS-Versionen gilt: Vorsicht bei automatisierten Workflows ist der beste Begleitschutz.
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