Iran warnt USA vor Bumerang-Effekt bei Wirtschaftskrieg
Veröffentlicht am: 23.08.2026 um 19:48 Uhr | dpa, AD HOC NEWSAuf der Plattform X teilte er einen Comic, der insinuierte, dass der von Washington angekĂŒndigte Wirtschaftskrieg die USA selbst treffen werde.
US-PrĂ€sident Donald Trump hatte am Mittwoch angekĂŒndigt, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran drastisch erhöhen zu wollen. Er sprach von einem "wirtschaftlichen D-Day" fĂŒr den Iran. Er drohte auch UnterstĂŒtzern Teherans mit drakonischen MaĂnahmen. Details zu seinen PlĂ€nen lieferte Trump zunĂ€chst nicht. US-Finanzminister Scott Bessent will am Montag auf einer Pressekonferenz ĂŒber das Vorhaben informieren und sprach von den "hĂ€rtesten Sanktionen der Geschichte", die man verhĂ€ngen wolle.
Trotz Sanktions-Umgehung ist wirtschaftliche Lage schwierig
Iranische Staatsmedien hatten sich nach Trumps Ansage gelassen gegeben. Die USA versuchten seit Jahren, jegliche finanzielle und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zu unterbinden, schrieb etwa die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Iran habe jedoch "gelernt, diese BeschrĂ€nkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert". Trotz des ausgeklĂŒgelten Systems zur Umgehung der Sanktionen ist die wirtschaftliche Entwicklung im Iran jedoch seit Jahren massiv unter Druck. Die Bevölkerung leidet unter einer sprunghaft gestiegenen Inflation.
Der neue Chef des iranischen nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resai, drohte am Samstag zugleich den ölreichen NachbarlĂ€ndern, sich nicht an einem Wirtschaftskrieg gegen den Iran zu beteiligen. Man werde jeden, der das tue, als Feind betrachten und nicht ein Tropfen Ăl werde den Persischen Golf passieren, sagte er im Staatsfernsehen.

