Job Hugging: Wenn Angst am Arbeitsplatz krank macht
03.02.2026 - 19:25:12Immer mehr Arbeitnehmer klammern sich aus Angst an unbefriedigende Jobs. Dieses „Job Hugging“ gefährdet massiv die psychische Gesundheit.
Getrieben von wirtschaftlicher Unsicherheit und der Sorge vor KI-Disruption wählen viele die vermeintliche Sicherheit des Bekannten. Doch der Preis ist hoch: Chronischer Stress, Motivationsverlust und ein direkter Weg in den Burnout.
Die toxische Spirale aus Angst und Stress
Die ständige Sorge um den Arbeitsplatz erzeugt eine lähmende Daueranspannung. Experten warnen: Die Unsicherheit über die berufliche Zukunft kann belastender sein als ein tatsächlicher Jobverlust.
Die Folgen sind oft körperlich spürbar:
* Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme
* Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden
* Ein deutlich erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen
Wenn Stillstand das Selbstwertgefühl frisst
Fehlende Perspektiven führen zu beruflicher Stagnation. Die anfängliche Unzufriedenheit schlägt in Resignation um. Der Job wird nur noch mechanisch erledigt – was ein Gefühl der inneren Leere und Wertlosigkeit hinterlässt.
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Dieser Teufelskreis untergräbt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Folge? Die Angst vor einem Wechsel wächst und hält die Betroffenen noch fester gefangen.
Der direkte Weg in den Burnout
Job Hugging ist ein klassischer Burnout-Beschleuniger. Er entsteht hier nicht durch Überarbeitung, sondern durch die permanente Dissonanz zwischen Veränderungswunsch und Angst.
Mitarbeiter, die innerlich bereits gekündigt haben, aber äußerlich festhalten, erleben:
* Emotionale Erschöpfung
* Zynismus gegenüber der eigenen Tätigkeit
* Ein tiefes Gefühl der Ineffektivität
Ein Weckruf für Unternehmen
Für Arbeitgeber ist die stille Resignation ihrer Mitarbeiter ein unterschätztes Risiko. Sie hemmt Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen sind gefordert, klare Karrierepfade und eine Kultur der Wertschätzung zu schaffen.
Gleichzeitig betonen Karriereberater: Der Ausweg beginnt mit Selbstreflexion und dem Mut, Veränderungen aktiv anzugehen. Die Fähigkeit, die eigene Karriere trotz Unsicherheit zu gestalten, wird zur Schlüsselkompetenz.


