Jobsicherheit schlägt Gehalt als wichtigsten Job-Faktor
09.02.2026 - 21:22:12Jobsicherheit hat das Gehalt als wichtigsten Faktor für Arbeitnehmer in Deutschland überholt. Das zeigen aktuelle Umfragen und Studien. Der Wunsch nach Stabilität wird durch wirtschaftliche Unsicherheiten und ein neues Verständnis von Work-Life-Balance angetrieben. Für Unternehmen wird die Botschaft klar: Sie müssen umdenken, um Talente zu gewinnen.
Sicherheit schlägt Geld: Die neue Prioritätenliste
Was zählt im Job am meisten? Die Antwort hat sich grundlegend geändert. Eine forsa-Umfrage für XING zeigt: 61 Prozent der Befragten würden Jobsicherheit einem höheren Gehalt vorziehen. Nur 39 Prozent entscheiden sich für mehr Geld.
Bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers steht die langfristige Sicherheit für 70 Prozent an erster Stelle. Damit liegt sie vor einem höheren Gehalt (63 Prozent) und gutem Führungsverhalten (62 Prozent). Ein zu niedriges Gehalt bleibt zwar ein Kündigungsgrund, verliert aber seinen Spitzenplatz.
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Warum Sicherheit plötzlich so wichtig ist
Die treibende Kraft hinter diesem Trend ist wirtschaftliche Unsicherheit. Inflation, geopolitischer Stress und ein angespannter Arbeitsmarkt schüren das Bedürfnis nach Verlässlichkeit.
- Eine Randstad-Studie von 2024 zeigte: 38 Prozent der Beschäftigten machten sich Sorgen um ihren Job – ein deutlicher Anstieg.
- Die Wechselbereitschaft ist Anfang 2026 auf ein Fünf-Jahres-Tief gefallen.
Die Folge: Arbeitnehmer werden vorsichtiger. Sie stellen Stabilität über risikoreiche Karrieresprünge oder Flexibilität.
Generation Z will Sicherheit UND Freizeit
Der Ruf nach Sicherheit erklingt in allen Altersgruppen, aber die jüngeren Arbeitnehmer setzen eigene Akzente. Die Generation Z zeigt zwar ebenfalls eine sinkende Wechselbereitschaft, bleibt aber im Vergleich am beweglichsten.
Für sie ist Sicherheit nur ein Teil des Pakets. Mindestens genauso wichtig sind:
* Eine ausgewogene Work-Life-Balance
* Flexibilität
* Ein gutes Arbeitsumfeld
Eine Umfrage von karrieretipps.de unterstreicht das: 60 Prozent der Befragten würden mehr Freizeit einer Gehaltserhöhung vorziehen. Es geht um ganzheitliches Wohlbefinden, nicht nur um die Abwesenheit von Kündigungsangst.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Die Botschaft an die Arbeitgeber ist unmissverständlich. Wettbewerbsfähige Gehälter allein reichen nicht mehr. Der „War for Talents“ wird jetzt auf einem neuen Feld geschlagen.
Unternehmen müssen eine Kultur der Stabilität und Wertschätzung schaffen. Experten sehen klare Handlungsfelder:
* Transparente Kommunikation
* Klare, langfristige Karrierepfade
* Investitionen in Weiterbildung
Firmen, die diese veränderten Bedürfnisse ernst nehmen, haben einen entscheidenden Vorteil. Die sinkende Wechselbereitschaft ist kein Zeichen von Trägheit, sondern ein Votum für verlässliche Partner.
Stabilität wird zum neuen Statussymbol
Dieser Trend wird den Arbeitsmarkt nachhaltig prägen. Unternehmen werden künftig stärker mit krisenfesten Geschäftsmodellen und sicheren Perspektiven werben.
Der öffentliche Dienst könnte profitieren: Eine Studie der HDI-Versicherung legt nahe, dass erstmals eine Mehrheit den Staatsdienst der Privatwirtschaft vorzieht.
Für Arbeitnehmer wird die Jobwahl zur Lebensplanungsfrage. In einer unsicheren Welt entwickelt sich der sichere Arbeitsplatz vom Notnagel zum begehrten Statussymbol – dem Fundament für alle weiteren Pläne.
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