Jobverluste jetzt auch bei Dienstleistungen
Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 09:56 Uhr | dpa, AD HOC NEWSErstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der BeschÀftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Die ErwerbstÀtigenzahl im Dienstleistungssektor sank in der Jahresfrist um 0,1 Prozent oder 27.000 Personen.
Einen weiteren BeschĂ€ftigungsaufbau von 1,5 Prozent gab es zwar im Ăffentlichen Dienst einschlieĂlich Erziehung und Gesundheit, doch die meisten ĂŒbrigen Dienstleistungen schwĂ€chelten. Im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe sank die Zahl der ErwerbstĂ€tigen um 1,1 Prozent.
Negativer Trend setzt sich fort
In der Industrie setzte sich der schon lÀnger beobachtete AbwÀrtstrend fort. Hier wurden 2,0 Prozent weniger ErwerbstÀtige registriert. Auch am Bau (-0,7 Prozent) sowie in der Land- und Forstwirtschaft (-1,5 Prozent) gab es weniger Jobs.
Insgesamt waren im zweiten Quartal 2026 rund 45,7 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstĂ€tig. Das waren saisonbereinigt 0,1 Prozent weniger als im ersten Quartal und 0,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Von ihnen waren 3,6 Millionen Menschen selbststĂ€ndig - erneut ist dieser Anteil stĂ€rker zurĂŒckgegangen.
Im Schnitt leisteten die ErwerbstÀtigen in den drei Monaten unverÀndert knapp 315 Arbeitsstunden. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen sank wegen der geringeren BeschÀftigtenzahl um 0,5 Prozent auf 14,4 Milliarden Stunden.
