Kaffee, Körpersignale

Kaffee: Sieben Körpersignale, die jeder Trinker kennen sollte

29.01.2026 - 20:53:12

Moderater Kaffeekonsum kann gesundheitliche Vorteile bieten, während Überdosierung zu Schlafstörungen und Unruhe führt. Die individuelle Verträglichkeit hängt stark von genetischen Faktoren ab.

Kaffee sendet klare Signale über seine Wirkung im Körper aus. Das beliebteste Heißgetränk der Deutschen kann bei moderatem Genus die Gesundheit fördern – oder bei Überdosierung Probleme verursachen. Wir entschlüsseln die wichtigsten körperlichen Reaktionen.

Schlaf: Das zweischneidige Schwert des Koffeins

Koffein blockiert den müde machenden Botenstoff Adenosin im Gehirn. Das macht wach, kann aber den Schlaf rauben. Selbst der Konsum bis zu sechs Stunden vor dem Zubettgehen kann die Einschlafzeit verlängern.

Der Grund: Koffein verzögert die Produktion des Schlafhormons Melatonin und bringt die innere Uhr durcheinander. Wer genetisch bedingt Koffein langsamer abbaut, spürt diese Effekte stärker. Anhaltende Schlafprobleme sind ein deutliches Zeichen, den Nachmittagskaffee zu streichen.

Verdauung: Von Anregung bis Reizung

Kaffee regt die Verdauung an. Koffein und Chlorogensäuren fördern die Magensäure und Darmbewegungen. Bei vielen führt das kurz nach dem Konsum zu Stuhldrang – ein willkommener Effekt bei Verstopfung.

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Doch die gleiche Wirkung kann negativ umschlagen. Bei empfindlichen Personen oder auf nüchternen Magen drohen Sodbrennen, Magenbeschwerden oder Durchfall. Treten diese Symptome regelmäßig auf, ist das ein Signal zum Umdenken.

Herz und Kreislauf: Die überraschende Wende

Lange galt Kaffee als Herz-Kreislauf-Risiko. Die aktuelle Forschung zeichnet ein anderes Bild. Drei bis fünf Tassen täglich können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle sogar senken.

Zwar erhöht Koffein kurzfristig Blutdruck und Herzfrequenz. Bei regelmäßigem Konsum tritt jedoch ein Gewöhnungseffekt ein. Selbst für Menschen mit bestehenden Erkrankungen gilt moderater Genuss als unbedenklich. Herzrasen bleibt dennoch ein Warnsignal für eine zu hohe Dosis.

Nervensystem: Zwischen Fokus und Angst

Koffein stimuliert das zentrale Nervensystem. Das verbessert Konzentration, Wachheit und Stimmung durch die Freisetzung von Adrenalin. Dieser Energieschub ist für viele der Hauptgrund zum Trinken.

Wird die individuelle Toleranzschwelle überschritten, kippt der Effekt. Innere Unruhe, Nervosität oder sogar Angstzustände können folgen. Die erhöhte Erregung wird als Stress wahrgenommen. Wer danach regelmäßig zittrig ist, sollte die Menge reduzieren.

Die Dosis macht den Unterschied

Kaffee ist ein komplexes Getränk mit über tausend Inhaltsstoffen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hält bis zu 400 Milligramm Koffein täglich für gesunde Erwachsene für unbedenklich. Das entspricht etwa drei bis vier Tassen Filterkaffee.

Die individuelle Verträglichkeit wird maßgeblich durch Genetik bestimmt. Entscheidend ist die Aktivität des Leberenzyms CYP1A2, das Koffein abbaut. „Slow Metabolizer“ neigen stärker zu Nebenwirkungen. Experten raten: Hören Sie auf Ihren Körper, nicht auf pauschale Empfehlungen.

Die Zukunft: Personalisierter Kaffeegenuss

Die Forschung konzentriert sich zunehmend auf genetische Unterschiede. Das Ziel: personalisierte Empfehlungen, um positive Effekte zu nutzen und negative zu vermeiden. Im Fokus stehen auch die nicht-koffeinhaltigen Inhaltsstoffe.

Studien deuten auf schützende Effekte für die Leber, vor bestimmten Krebsarten und neurodegenerativen Krankheiten wie Parkinson hin. Der Trend geht zum bewussten Konsum – bei dem Kaffee nicht nur Genussmittel, sondern funktionales Lebensmittel ist.

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